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Westfälische Wilhelms-Universität Münster
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Chemie - 27.08.2019

Arne Behrens schiebt eine weitere Probe in den Schlitz des Massenspektrometers. Statt Hautproben hat er getrocknete und zerstoßene Blätter auf dem Objektträger fixiert. Es handelt sich um Blätter unterschiedlicher Cannabissorten. Mit dem bloßen Auge lässt sich nicht erkennen, ob es sich um industriellen, medizinischen oder illegalen Hanf handelt.
Biowissenschaften - 27.08.2019

Es sind meist winzige Signalmoleküle, die bedeutende Rollen für die Vorgänge in Lebewesen spielen. Wie genau diese Stoffe funktionieren, ist aber häufig noch unbekannt. Deshalb sind Wissenschaftler stetig auf der Suche nach neuen Methoden mit denen sie ihnen weiter auf die Spur kommen können. Pflanzenforscher der Universitäten Münster und Nanjing (China) haben eine solche Methode für einen wichtigen Botenstoff in Pflanzen entwickelt - die Phosphatidylsäure.
Chemie - Materialwissenschaft - 20.08.2019

Fossile Ressourcen haben - nicht erst seit der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg - ein Imageproblem. Ihre Nutzung belastet die Umwelt, und ihr Abbau gestaltet sich zunehmend schwierig, teuer und riskant. Aber auch in einem Energiesystem, das auf Windkraft und anderen erneuerbaren Energiequellen basiert, werden Ressourcen gebraucht, die nicht so unerschöpflich sind, wie die Kraft des Windes.
Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 25.07.2019
Biologen wünschen sich neue Regeln für die Pflanzenzucht
Vor genau einem Jahr hat der Europäische Gerichtshof ein Urteil zu genetischen Verfahren in der Pflanzenzucht gefällt: Die Richter entschieden am 25. Juli 2018, dass Pflanzen, die mit modernen, molekularbiologischen Verfahren gezüchtet werden (Genom-Editierung) in die Kategorie der sogenannten gentechnisch veränderten Organismen fallen.
Chemie - Pharmakologie - 02.07.2019

Ein Leben ohne synthetisch hergestellte Verbindungen ist im heutigen Alltag kaum vorstellbar - egal ob Kunststoffe wie PET und Teflon, Medikamente oder Geschmacksund Aromastoffe. Um entsprechende Moleküle herzustellen, ist die chemische Industrie auf effiziente und nachhaltige Methoden angewiesen. Häufig verwenden Chemiker hierzu Katalysatoren, also Zusatzstoffe, mit denen sie eine chemische Reaktion ermöglichen und steuern können.
Pädagogik - Sozialwissenschaften - 01.07.2019
Kitas: Erziehungswissenschaftler untersuchen soziale Durchmischung
In jedem Jahr Jahr sind Eltern auf der Suche nach der idealen Kindertageseinrichtung für ihre Kinder. In Deutschland hat auch jedes Kind den gleichen Anspruch auf einen Kitaplatz - unabhängig von seiner Herkunft, Religion oder dem Einkommen der Eltern. Ein Blick auf die Zusammensetzungen der meisten Kitas zeigt aber: Häufig bleiben Kinder aus bestimmten Bevölkerungsgruppen unter sich.
Psychologie - Gesundheit - 26.06.2019

Psychologen der Universität Münster schätzen die Häufigkeit der posttraumatischen Belastungsstörung und Depression nach Kriegen in der Gesamtbevölkerung Kriege hinterlassen Spuren bei Menschen - die körperlichen Schäden sind meist offensichtlich, doch die Narben, die ein Krieg in der Psyche von überlebenden zurücklassen kann, bleiben häufig unter der Oberfläche.
Psychologie - Sozialwissenschaften - 21.06.2019
Psychologie-Doktoranden: Mehr Forscher und weniger Lehrkraft
Bin ich mehr Forscher oder Dozent? Schon zu Beginn ihrer Karriere müssen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unter Umständen diese Rollenfrage stellen, denn häufig sind sie bereits während ihrer Promotion für studentische Lehrveranstaltungen verantwortlich. Doch in welcher Rolle sehen sie sich hauptsächlich?
Biowissenschaften - Chemie - 14.06.2019

WWU-Forscher finden heraus, dass der Löwenzahn Enzyme besitzt, die für Pflanzen untypische katalytische Fähigkeiten haben / Studie in 'Angewandte Chemie' Pflanzen haben Enzyme namens Polyphenoloxidasen, die bestimmte chemische Verbindungen oxidieren können und so den typischen braunen Farbstoff herstellen, den wir zum Beispiel von angeschnittenen äpfeln kennen.
Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 11.06.2019

Als die Wissenschaftler dieses Gebilde zum ersten Mal auf den Fotos ihrer Kamera auf der Raumsonde Dawn sahen, trauten sie ihren Augen kaum: Aus der von Kratern übersäten Oberfläche des Zwergplaneten Ceres ragt ein ebenmäßiger, von glatten, steilen Flanken begrenzter und über 4. Meter hoher Berg empor.
Physik - Astronomie & Weltraum - 05.06.2019

Neue Erkenntnisse über das Erdmagnetfeld: Forscher zeigen, dass das Eisenoxid Hämatit tief im Erdmantel magnetisch ist / Studie in "Nature" Das riesige Magnetfeld, das die Erde umgibt, sie vor Strahlen und geladenen Teilchen aus dem All schützt und an dem sich viele Tiere sogar orientieren können, ist in ständigem Wandel - weshalb es auch unter ständiger Beobachtung von Geowissenschaftlern ist.
Psychologie - 21.05.2019

Geflüchtete, die risikobereiter sind, eher Gefälligkeiten erwidern und stärker als andere davon überzeugt sind, das eigene Leben im Griff zu haben, integrieren sich schneller in die Gesellschaft. Das zeigt eine Studie auf Basis von Daten der "IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland", die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), der Universität des Saarlandes und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin erstellt haben.
Astronomie & Weltraum - 20.05.2019

Die Erde ist einzigartig in unserem Sonnensystem: Als einziger terrestrischer Planet besitzt sie eine große Menge an Wasser und einen relativ großen Mond, der die Erdachse stabilisiert. Beide Faktoren sind essentiell, damit sich Leben auf der Erde entwickeln konnte. Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) konnten nun erstmals zeigen, dass das Wasser mit der Entstehung des Mondes vor ungefähr 4,4 Milliarden Jahren auf die Erde gekommen ist.
Geschichte & Archeologie - Informatik - 17.05.2019

Jahrhundertealte Handschriften, Urkunden und Wappen: Mittelalterforschung und künstliche Intelligenz erscheinen auf den ersten Blick wie ein Widerspruch in sich. Denn Geschichtswissenschaften und Co. galten lange als IT-ferne Fächer. Verfahren wie das maschinelle Lernen von Computerprogrammen, die dazulernen und sich verbessern, bieten jedoch für Historiker neue Möglichkeiten in der Wissenschaft.
Geowissenschaften - Chemie - 15.05.2019

Die Bermudainseln gelten seit jeher nicht nur wegen ihrer weißen Strände als ein besonderes Terrain inmitten des westlichen Atlantiks - die Inselgruppe liegt auf der Spitze eines 4. Meter hohen, vor rund 30 Millionen Jahren erloschenen Vulkans. Diese geologische Besonderheit hat jetzt ein internationales Forscherteam genauer unter die Lupe genommen und das aus Magma entstandene Gestein unter Bermuda zum ersten Mal im Detail geochemisch untersucht.
Biowissenschaften - Physik - 08.05.2019

Eine Technologie, die wie ein Gehirn funktioniert? In Zeiten von Künstlicher Intelligenz scheint das gar nicht so weit entfernt - zum Beispiel, wenn ein Handy Gesichter oder Sprachen erkennt. Bei komplexeren Anwendungen stoßen Computer jedoch nach wie vor schnell an ihre Grenzen, was unter anderem daran liegt, dass ihre Recheneinheiten und Datenspeicher traditionell voneinander getrennt sind.
Biowissenschaften - 07.05.2019
Forscher entdecken eine Triebfeder der Zellbewegung
Setzt man eine Zelle auf einen ebenen Untergrund, dann bleibt sie nicht reglos liegen, sondern sie setzt sich in Bewegung. Das beobachtete bereits im Jahr 1967 der britische Zellbiologe Michael Abercrombie bei Zellen des Bindegewebes. Seitdem versuchen Forscher zu verstehen, wie Zellen dies bewerkstelligen.
Physik - Chemie - 06.05.2019

Wer mehr über unser aller Materie wissen will, der kommt an den Bausteinen aller festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe nicht vorbei - also an den Atomen. Problem Nummer eins: Atome sind naturgemäß klein, mit 0,0000000001 Metern sogar sehr klein. Zum Vergleich müsste man ein DIN-A4-Blatt 32 Mal der Breite nach in zwei Hälften reißen, um einzelne Atome zu erzeugen.
Gesundheit - 29.04.2019
Kindheitstrauma kann Gehirnstruktur beeinflussen und spätere Veranlagung zu schweren depressiven Störungen schaffen
Freuen sich über die weltweite Resonanz auf die Depressionsstudie: Dr. Nils Opel, Leiter des Projektes (l.), und Udo Dannlowski, Direktor des Instituts für Translationale Psychatrie (Foto: FZ / E. Wibberg) Hirnbildgebung zeigt Verbindungen zwischen Misshandlung in der Kindheit, Gehirnstruktur und Anfälligkeit für schwere Krankheitsverläufe bei Depressionen auf Münster (mfm) - Ein Trauma in der Kindheit kann die Struktur des Gehirns so beeinflussen, dass die Wahrscheinlichkeit von schweren, wiederkehrenden klinischen Depressionen im Erwachsenenalter steigt.
Physik - 24.04.2019

Etwa 14 Milliarden Jahre ist das Universum alt. Für uns Menschen eine unvorstellbar lange Zeit - im Verhältnis zu manchen physikalischen Prozessen ist das jedoch nur ein kleiner Moment. Einige radioaktive Atomkerne zum Beispiel brauchen um ein Vielfaches länger, um zu zerfallen. Ein internationales Forscherteam hat nun die längste jemals direkt in einem Detektor beobachtete Halbwertszeit gemessen.











