Screening einer Vielzahl an Substraten in Gegenwart eines Photokatalysators, mit dem chemische Reaktionen durch Licht ausgelöst und gesteuert werden.
Ein Leben ohne synthetisch hergestellte Verbindungen ist im heutigen Alltag kaum vorstellbar - egal ob Kunststoffe wie PET und Teflon, Medikamente oder Geschmacksund Aromastoffe. Um entsprechende Moleküle herzustellen, ist die chemische Industrie auf effiziente und nachhaltige Methoden angewiesen. Häufig verwenden Chemiker hierzu Katalysatoren, also Zusatzstoffe, mit denen sie eine chemische Reaktion ermöglichen und steuern können. Wie aber werden solche Reaktionen entdeckt und entwickelt? Hierzu sind viel Wissen und Verständnis gefragt - nicht selten spielt aber auch der Zufall eine entscheidende Rolle. Ein Team um Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat eine Strategie entwickelt, um solche "Zufallstreffer" in systematischer Art und Weise zu generieren und so neue und unerwartete Reaktionen zu entdecken. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Chem" erschienen. Hintergrund und Methode: Eine systematische Durchführung vieler Experimente wird als Screening bezeichnet und ist vor allem im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung etabliert.
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