
Das Start-up ,,Datapods" hat sich in einer Pre-Seed Finanzierungsrunde eine Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro gesichert. ,,Datapods" wurde 2024 von Uni Bonn-Alumnus Lukas Stein mit Jakob Endler, Finn Rübo und David Goldschmidt gegründet.
Das Unternehmen bietet eine Lösung für mehr Transparenz und Kontrolle der eigenen Daten sowie für ein besseres Verständnis von Zielgruppen und deren Verhalten. Es entwickelt eine App, mit der Nutzer*innen die von verschiedenen Diensten über sie gesammelten Daten einfach anfordern, verwalten und verstehen können. Dadurch sollen Nutzer*innen die Kontrolle über ihre eigenen Daten zurückgewinnen und ihre Datenschutzrechte einfacher ausüben können. Außerdem baut Datapods eine autonome KI-Plattform auf, mit der Produktund Marketingteams ihre Zielgruppen mithilfe dieser Daten besser verstehen können. Die Nutzer*innen werden dann für jede Nutzung ihrer Informationen entlohnt.
KI stärkt Customer Insights
,,Unser Datapods-Agent kann Einblicke in das Online-Verhalten der Kund*innen geben - sogenannte Customer Insights - von Anzeigenimpressionen und Suchanfragen bis hin zu Kaufentscheidungen," erläutert Mitgründer Lukas Stein, der an der Universität Bonn Volkswirtschaftslehre studiert hat. Dabei stützt sich die Plattform auf ein eigenes First-Party-Datenpanel, das sicherstellt, dass die Daten korrekt und real sind. Mitgründer David Goldschmidt ergänzt: ,,Wir sind davon überzeugt, dass man die besten Daten benötigt, um die besten Entscheidungen zu treffen. Deshalb entwickeln wir den autonomen Agenten von Datapods auf der Grundlage des bisher umfangreichsten Datensatzes zu Verhaltensmustern."
Mit den eingeworbenen Investitionen wird der neue KI-Agent weiter ausgebaut werden. An der Finanzierung beteiligen sich verschiedene Institutionen und Business Angels, unter anderem Führungskräfte aus den Großkonzernen Meta oder Falke.
Start-up aus Bonn
Die vier Gründer von Datapods kommen aus Bonn und werden auf ihrem Gründungsweg vom Transfer Center enaCom der Universität Bonn begleitet. Als wissenschaftliche Mentorin stand ihnen Louisa Specht-Riemenschneider zur Seite, Professorin für Bürgerliches Recht, Recht der Datenwirtschaft, des Datenschutzes, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz an der Universität Bonn und Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. In 2024 hatte das Team eine Start.up Transfer.NRW-Förderung von der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Nordrhein-Westfalen eingeworben und im selben Jahr das Start-up gegründet.


