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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 1641 - 1660 von 1710.


Biowissenschaften - 15.06.2011
Gegenverkehr im Rückenmark
Gegenverkehr im Rückenmark
Neuer Zelltyp fungiert als Wegbereiter für Nervenfasern, die willkürliche Bewegungen steuern Es ist erstaunlich, welche Fortschritte ein Kleinkind gerade im ersten Jahr macht: Während es nach der Geburt nur unkoordiniert mit Armen und Beinen strampelt, streckt das Kind nicht viel später die Hand aus und pickt einen Krümel vom Teppich.

Biowissenschaften - 15.06.2011
Navi für Nervenzellen
Navi für Nervenzellen
FLRT-Proteine dirigieren Vorläufer von Pyramidenzellen mit anziehender und abstoßender Wirkung zu ihrem Bestimmungsort Während der Entwicklung des Gehirns müssen die Vorläufer von Nervenzellen manchmal weite Strecken von ihrem Entstehungsbis zu ihrem Ursprungsort zurücklegen. Proteine, wie die FLRTs (gesprochen: Flirts), dienen dabei als Leitmoleküle.

Physik - Chemie - 15.06.2011
Tunnelblick auf das Spiel der Elektronen
Tunnelblick auf das Spiel der Elektronen
Paare in leitender Funktion Seit ihrer Entdeckung vor 100 Jahren wecken Supraleiter die Hoffnung, dass sie Strom ohne Verlust leiten könnten. Aber wie verlieren unkonventionelle Supraleiter ihren Widerstand? Ordnung und Bewegung am quantenkritischen Punkt Dass sich in einer Ytterbium-Verbindung am Nullpunkt der Temperatur plötzlich die Zahl der Leitungselektronen verringert, gibt Hinweise für eine neue Theorie Mit Elektronen ist es ähnlich wie mit Fußballmannschaften: Wenn sie so stark zusammenspielen wie die Spieler des FC Barcelona, wird es interessant.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.06.2011
Fettgewebe im Energiespar-Modus
AgRP- Neuronen regulieren den Zuckerverbrauch hungriger Mäuse Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben Gehirnzellen entdeckt, die bei hungrigen Mäusen den Blutzuckerverbrauch durch braunes Fettgewebe herunterfahren. Bisher waren diese Zellen nur dafür bekannt, hungrigen Mäusen zu signalisieren, dass sie Futter suchen sollen.

Gesundheit - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 08.06.2011
Hungrig auf Belohnung - Insulin im Mittelhirn beeinflusst Essverhalten
Insulin-Wirkung im Gehirn kann zu Fettleibigkeit führen Forscher entschlüsseln einen wichtigen Mechanismus, mit dem Insulin im Hypothalamus die Energiebilanz steuert mikroRNA blockiert Insulin-Wirkung bei Übergewicht Max-Planck-Forscher entdecken einen neuen Mechanismus, der bei Übergewicht zur Entstehung von Typ-2-Diabetes führt Kölner Max-Planck-Forscher entdecken Insulin als Botenstoff in Nervenzellen des Mittelhirns und finden einen Zusammenhang zu dem Belohnungssystem Sind wir noch hungrig oder schon satt?

Gesundheit - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 05.06.2011
Insulin-Wirkung im Gehirn kann zu Fettleibigkeit führen
Insulin-Wirkung im Gehirn kann zu Fettleibigkeit führen
Fettreiches Essen macht dick. Hinter diesem einfachen Zusammenhang verbergen sich komplexe Signalwege, über die Botenstoffe im Gehirn den Energiehaushalt steuern. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung in Köln und des Exzellenzclusters CECAD der Universität zu Köln haben nun einen wichtigen Schritt in diesem komplexen Regelkreis aufgeklärt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 03.06.2011
Wie Bakterien ihre Form wahren
Wie Bakterien ihre Form wahren
Fast alle Bakterien verdanken ihre Struktur einer äußeren Zellwand, die eng mit dem Stützprotein MreB im Zellinneren interagiert. Wie Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie und am französischen INRA nun zeigen konnten, entstehen dabei größere Einheiten aus MreB-Molekülen, nicht aber - wie bisher vermutet - komplexe Spiralstrukturen.

Biowissenschaften - Chemie - 30.05.2011
Massenspektrometrie-Verfahren vereinfacht Proteom-Forschung
Massenspektrometrie-Verfahren vereinfacht Proteom-Forschung
Seit der Veröffentlichung des ersten menschlichen Genoms vor zehn Jahren sind nur wenige größere technologische Veränderungen in der Biochemie hinzu gekommen, die die Untersuchung von Proteinen im Routinealltag verändert hätten. Deshalb kann das große Potenzial der Genomanalyse oft noch nicht genutzt werden.

Physik - 27.05.2011
Besser hören mit verteilten Ohren
Besser hören mit verteilten Ohren
Detektoren in den USA, Deutschland und Italien liegen auf der Lauer, um einem von Albert Einsteins letzten Geheimnissen auf die Spur zu kommen: Gravitationswellen. Bisher gelang es nicht, diese Krümmungen der Raumzeit direkt nachzuweisen. Würden die vorhandenen Detektoren jedoch anders über die Erde verteilt, stiegen die Chancen um mehr als das Doppelte.

Biowissenschaften - Gesundheit - 25.05.2011
Verändertes Muskelprotein verursacht Taubheit
Verändertes Muskelprotein verursacht Taubheit
Nicht nur exzessiver Lärm schadet dem Gehör. Oft sind auch genetische Faktoren dafür verantwortlich, wenn die Hörfähigkeit bereits in jungen Jahren verloren geht. Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin haben nun zusammen mit Kollegen aus Nijmegen eine bisher noch unbekannte, erbliche Ursache für fortschreitende Schwerhörigkeit entdeckt: So können Mutationen des auf dem X-Chromosom liegenden smpx (Small Muscle Protein)-Gens die Krankheit auslösen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 11.05.2011
Harnstoffzyklus: Anabolikum für Kieselalgen
Der Harnstoffzyklus ist ein Stoffwechselweg, der bei Säugetieren dazu dient, überschüssigen Stickstoff in Harnstoff einzubauen und ihn somit aus dem Körper auszuscheiden. Bei Kieselalgen hingegen scheint ihm eine noch viel weitreichendere Bedeutung zuzukommen. Wissenschaftler vom Potsdamer Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie haben dazu beigetragen, dass ein internationales Forscherteam den Harnstoffzyklus in Kieselalgen als ein Verteilungs- und Recyclingcenter für anorganischen Kohlen- und Stickstoff identifizieren konnte.

Sozialwissenschaften - Recht - 11.05.2011
Alterskriminalität: Trau Keinem über 30
Trau Keinem über 30 - die Ergebnisse eines Forschungsprojekts der kriminologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg rücken den alten Sponti-Spruch in ein ganz neues Licht. Senioren sitzen alkoholisiert hinterm Steuer, begehen Vermögens- oder Betrugsdelikte, mogeln bei der Steuererklärung oder betrügen ihre Versicherung, fahren schwarz und stehlen.

Physik - Sozialwissenschaften - 10.05.2011
Gigantische Stürme fegen Galaxien leer
Mit dem Weltraumobservatorium Herschel haben Astronomen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching riesige Sturmwolken aus molekularem Gas nachgewiesen, die in den Zentren vieler Galaxien toben. Dabei treten Windgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde auf - das Vieltausendfache von Wirbelstürmen auf der Erde.

Physik - 03.05.2011
Am Puls der Pulsare
Am Puls der Pulsare
Einem internationalen Astronomenteam unter Beteiligung von deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, die bisher empfindlichsten Beobachtungen von Pulsaren bei niedriger Frequenz aufzunehmen. Die Messung gelang mit dem europäischen Radioteleskop-Netzwerk Lofar. Pulsare sind schnell rotierende Neutronensterne, die bei der Explosion von sehr massereichen Sternen (Supernovae) entstehen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 27.04.2011
Neue Antidepressiva-Zielstruktur in Sicht?
Wann mancht Stress krank? Die molekulare Beschaffenheit einer Glutamat-Bindungsstelle im Gehirn bestimmt, ob jemand auf Stress sensibel reagiert Erfolg von Depressionstherapie lässt sich vorhersagen Krankheitscharakteristika und spezielle Genvarianten eines Patienten erlauben eine Voraussage, ob Antidepressiva wirken Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München haben die Genome von insgesamt 4088 Patienten und 11001 gesunden Kontrollpersonen aus aller Welt verglichen und dabei eine neue Risikogenvariante für Depression identifiziert.

Physik - 21.04.2011
Wir hoffen, den größten Teil der Materie im All nachzuweisen?
Im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor läuft das Experiment Xenon100, mit dem eine internationale Kollaboration unter Beteiligung des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik die mysteriösen Teilchen direkt nachzuweisen sucht. Vor kurzem veröffentlichten die Forscher die Auswertung von hundert Tagen Messzeit.

Gesundheit - 15.04.2011
Hirnveränderungen bei Übergewicht sind geschlechtsspezifisch
Hirnveränderungen bei Übergewicht sind geschlechtsspezifisch
Übergewicht zählt zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten und hat eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Dazu gehören auch Veränderungen des Gehirns. Studien der letzten Jahre ergaben, dass Menschen mit stark erhöhtem Gewicht ein geringeres Gehirnvolumen und eine verringerte Gewebedichte in der grauen Substanz haben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 14.04.2011
Vorgeschichte einer Sprache lenkt ihre Entwicklung
Mehr als ein Sprung nach links Eine Gedächtnisstudie zu Tanzbewegungen entdeckt grundsätzliche interkulturelle Unterschiede Wir Menschen sprechen nicht nur gerne und viel, wir tun dies auch auf unterschiedlichste Weise: Rund 6000 Sprachen werden heute auf der Erde gesprochen. Wie sich diese Fülle an Ausdrucksweisen entwickelt hat, ist jedoch bis heute größtenteils ein Rätsel.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.04.2011
Genvariante fördert unkontrollierte Zellteilung
Eine häufig auftretende Mutation legt eine Bindungsstelle an einem Rezeptor für Wachstumsfaktoren frei und beschleunigt so das Tumorwachstum Die Augen von der Mutter und der Tumor vom Vater? Krebs beruht auf genetischen Defekten, von denen manche vererbt werden können. Die Genvariante rs351855 etwa findet sich bei jedem zweiten Krebspatienten.

Biowissenschaften - Maschinenbau - 12.04.2011
Pflanzenhormon Auxin betätigt einen genetischen Schalter
Pflanzenhormon Auxin betätigt einen genetischen Schalter
Wenn Gegenspieler kooperieren Wachstumshormone der Pflanzen: Stammzellforscher untersuchen Wirkungsgeflecht von Auxin und Cytokinin Die Wurzeln unserer Ernährung Tübinger Max-Planck-Forscher erklären, wie die Wurzelbildung in Pflanzen gesteuert wird Bei der Entwicklung von Lebewesen taucht ein Muster immer wieder auf: Ein Signal erscheint vorübergehend, doch die Prozesse, die es anstößt, müssen aufrechterhalten werden - etwa, wenn das Schicksal von Zellen im Embryo festgelegt wird.