Fettgewebe im Energiespar-Modus

AgRP- Neuronen regulieren den Zuckerverbrauch hungriger Mäuse Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben Gehirnzellen entdeckt, die bei hungrigen Mäusen den Blutzuckerverbrauch durch braunes Fettgewebe herunterfahren. Bisher waren diese Zellen nur dafür bekannt, hungrigen Mäusen zu signalisieren, dass sie Futter suchen sollen. Der neu entdeckte Mechanismus könnte den Mäusen bei Nahrungsmittelknappheit das Überleben sichern. Was passiert, wenn wir Hunger haben? Wie kontrolliert das Gehirn unseren Energieverbrauch? Um diese Fragen zu beantworten, hat ein Forscherteam um Jens Brüning, Direktor des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln, die Funktion einer bestimmten Gruppe von Nervenzellen im Gehirn von Mäusen analysiert, den sogenannten AgRP-Neuronen. ,,Diese Nervenzellen sitzen im Hypothalamus. Dieser funktioniert wie eine Kommandozentrale im Gehirn und steuert, wie viel Appetit wir haben", erklärt Sophie Steculorum, eine der Autoren der Untersuchung und Mitarbeiterin von Brüning. ,,Es war schon seit einigen Jahren bekannt, dass die AgRP-Neuronen in Hungerzeiten das Fressverhalten von Mäusen steuern." In der aktuellen Untersuchung konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die AgRP-Neuronen noch einen zusätzlichen Weg gefunden haben, über den sie den Zuckergehalt im Blut steuern. ,,Die Nervenzellen signalisieren dem Körper, weniger Blutzucker zu verbrauchen, wenn die Maus Hunger hat und nichts zu Fressen findet", sagt Johan Ruud, Co-Autor der Studie. Umprogrammierung des braunen Fettgewebes
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