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Max-Planck-Gesellschaft
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Geowissenschaften - Umwelt - 16.08.2021
Keine Algenblüte in der eisfreien Arktis
Plankton wird im arktischen Ozean nicht vermehrt wachsen, weil ihm nicht genügend Stickstoff zur Verfügung steht Der Arktische Ozean erwärmt sich und das Meereis schrumpft. Damit vergrößert sich die Wasseroberfläche des Arktischen Ozeans, auf die Sonnenlicht trifft. Wird dadurch das Planktonwachstum boomen, das wiederum Fische und andere Tiere ernähren könnte, und so ein blühendes Ökosystem entstehen? Eher nicht, wie Erkenntnisse eines Forschungsteams unter Leitung der Princeton University und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigen.
Physik - 12.08.2021

Die Energieverluste des Plasmas wurden deutlich gesenkt Eines der wichtigsten Optimierungsziele, die der Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald zugrunde liegen, wurde jetzt bestätigt. Eine Analyse von Wissenschaftlern des IPP in der Fachzeitschrift ,,Nature" zeigt: In dem optimierten Magnetfeldkäfig sind die Energieverluste des Plasmas in gewünschter Weise reduziert.
Umwelt - Biowissenschaften - 12.08.2021

Wenn die Fotosynthese lange lahmgelegt ist, gewinnen junge Fichten notfalls sogar durch Selbstverdauung Energie Bäume haushalten mit ihren Reserven anders als bislang angenommen. Sie bilden nämlich auch in Hungerphasen, also etwa während langen Trockenperioden, energiereiche Kohlenstofverbidnungen, die ihnen für genau solche Zeiten als Vorräte dienen.
Biowissenschaften - Umwelt - 28.07.2021

Forschende messen erstmals mit der Fitbit-Technologie den Energiehaushalt bei wild lebenden Affen Die Fortbewegung in einer Gruppe kann für Tiere von der Gewinnung wertvoller Informationen bis hin zum Schutz vor Raubtieren von Vorteil sein - aber zu welchem Preis? Forschende des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie haben einen seltenen Einblick in den physischen Preis gegeben, den Tiere dafür zahlen, dass sie sich als Gemeinschaft fortbewegen.
Biowissenschaften - 28.07.2021

Beim Lernen führen längere Pausen zu stabileren Aktivierungsmustern im Gehirn Wir können uns Dinge länger merken, wenn wir während des Lernens Pausen einlegen. Dieses Phänomen ist als Spacing-Effekt bekannt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Neurobiologie haben in Mäusen tiefere Einblicke in die neuronalen Grundlagen dafür erlangt.
Sozialwissenschaften - 23.07.2021
Nationaler Egoismus ist weltweit verbreitet
Studie mit Teilnehmenden aus 42 sehr unterschiedlichen Staaten zeigt, dass generell die eigenen Landsleute bevorzugt werden In unserer globalisierten Welt sollte die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern verschiedener Nationen eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch weltweit kooperieren Menschen eher mit ihren eigenen Landsleuten als mit Ausländern.
Astronomie & Weltraum - 22.07.2021

Ein ferner Planet ist von Material umgeben, aus dem sich mindestens ein Trabant bilden könnte Eine internationale Gruppe von Forschenden unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg hat zum ersten Mal eindeutig eine Scheibe aus Staub um einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen.
Philosophie - Psychologie - 22.07.2021

Eine Studie untersucht die psychologischen Gründe für Ablehnung Viele Menschen finden es moralisch unzulässig, Organe, Kinder oder Doktortitel auf dem freien Markt zu handeln. Doch was macht einen Verkauf in den Augen der öffentlichkeit moralisch verwerflich? Und was wird kollektiv am meisten abgelehnt? Diesen Fragen sind Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Robert Koch-Instituts nachgegangen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 22.07.2021

Viele in der Medizin eingesetzte Substanzen beeinflussen den Cholesterin-Haushalt Am Anfang der Entwicklung eines jeden innovativen Medikaments steht die Suche nach einem Wirkstoff, der gezielt die Schlüsselmoleküle von Krankheiten angreift. Doch das perfekte Medikament, das nur das eine Ziel im Körper ausschaltet, gibt es nicht: keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 22.07.2021

Kakadus schauen sich voneinander ab, wie sich Mülltonnen öffnen lassen Zum ersten Mal hat ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gezeigt, dass Kakadus, eine ikonische australische Vogelart, eine einzigartige Fähigkeit voneinander lernen - das Öffnen von Mülltonnen, um an Nahrung zu gelangen.
Astronomie & Weltraum - Physik - 19.07.2021

Mit dem Event Horizon Telescope gelingt eine Nahaufnahme der nächstgelegenen Radiogalaxie Der Zentaur gehört zu den bekanntesten Sternbildern am Südhimmel. In dieser Konstellation schimmert die Radiogalaxie Centaurus A, die sich bereits im Fernglas als schwaches Nebelfleckchen zeigt. Wie in den meisten Milchstraßen sitzt auch in Centaurus A ein supermassereiches schwarzes Loch.
Umwelt - Sozialwissenschaften - 19.07.2021

Forschungsteam untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel Ein Forschungsteam der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig hat erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Ob dieses Verhalten auf die Konkurrenz um Nahrung oder einen durch den Klimawandel bedingten Rückgang der Produktivität des Regenwaldes zurückzuführen ist, soll nun näher erforscht werden.
Astronomie & Weltraum - 16.07.2021

Neu ausgewertete Messdaten liefern keine Hinweise, dass dieses seltene Gas auf unserem unwirtlichen Nachbarplaneten vorkommt Bereits vor einem Jahr veröffentlichte Daten des James Clerk Maxwell Telescope auf Hawaii und des ALMA-Radioteleskops in Chile enthalten keine Hinweise auf das Spurengas Phosphin in der Wolkendecke der Venus.
Astronomie & Weltraum - Umwelt - 14.07.2021

In der Hülle eines 300 Lichtjahre entfernten Exoplaneten gelingt die erste Messung von Kohlenstoff-13 Mehr als 4600 Planeten bei fernen Sternen sind bisher bekannt. Viele dieser Himmelskörper besitzen mehr oder weniger dichte Gashüllen ähnlich der Erde. Nun haben Forschende, unter anderem aus dem Max-Planck-Institut für Astronomie, erstmals verschiedene Formen von Kohlenstoff in der Atmosphäre eines Exoplaneten mit der Bezeichnung TYC 8998-760-1 b nachgewiesen.
Biowissenschaften - Umwelt - 05.07.2021

Wenn sich Bakterienzellen zu Matten zusammenlagern, könnte dies der erste Schritt auf dem Weg zu einem Organismus sein Wer betrügt, kann gehen. Im Fall der Bakterien im Labor von Paul Rainey ist genau das sogar gewünscht. In seinem Labor am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön untersucht der Evolutionsbiologe, wie aus einzelnen Zellen ein vielzelliger Organismus wird.
Wirtschaft - 05.07.2021

Unehrliche Menschen entscheiden sich bewusst für Betrugssituationen, wie eine experimentelle Untersuchung ergab Eine ökonomische Studie zeigt, dass unehrlich verdientes Geld den einen stinkt, den anderen aber nicht. Wenn sie die Wahl haben, suchen sich manche Menschen bewusst Situationen aus, in denen sie betrügen können.
Biowissenschaften - Umwelt - 02.07.2021

Das Sozialleben von Pavianen ist weniger hierarchisch als gedacht Paviane durchstreifen in großen Gruppen die Savanne auf der Suche nach Nahrung. Meg Crofoot, Direktorin am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz, hat in Kenia eine Horde Anubispaviane fast ein Jahrzehnt lang beobachtet.
Gesundheit - 28.06.2021

Eine Coronainfektion verändert die biomechanischen Eigenschaften von roten und weißen Blutkörperchen teils monatelang Für die Ursachen von Long Covid gibt es jetzt einen stichhaltigen Verdacht: Wie Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen festgestellt haben, verändert eine Covid-19-Erkrankung die Größe und Steifigkeit roter und weißer Blutkörperchen deutlich - zum Teil über Monate hinweg.
Sport - 25.06.2021

Laut einer Studie gewinnt eher die Mannschaft, deren Kapitän bestimmen kann, wer anfängt Auch in der K.-o.-Phase dieser Europameisterschaft werden einige Spiele wohl erst wieder im Elfmeterschießen entschieden. Viel ist schon darüber diskutiert worden, ob die Reihenfolge, in der die Mannschaften ihre Elfmeter schießen, einen Einfluss auf den Ausgang des Spiels hat.
Biowissenschaften - Physik - 24.06.2021

Ein interdisziplinäres Forscherteam am MPI Dortmund hat eine synthetische Zelle mit lebensähnlichen Eigenschaften geschaffen und so grundlegende Prinzipien der Morphogenese und zellulären Wahrnehmung offenbart Die Natur ist voll von faszinierenden Mustern. Pflanzen zeigen spiralförmiges Wachstum, regelmäßig angeordnete Blätter und Blüten, Tiere beeindrucken uns mit ihren gestreiften oder gepunkteten Fellen und soziale Insekten bauen komplexe Neststrukturen.










