Kein Hort des Lebens: Eine dichte Wolkendecke umhüllt die Venus in einer Höhe von etwa 50 bis 70 Kilometern. Phosphin gibt es in der Atmosphäre nicht.
Kein Hort des Lebens: Eine dichte Wolkendecke umhüllt die Venus in einer Höhe von etwa 50 bis 70 Kilometern. Phosphin gibt es in der Atmosphäre nicht. ESA/MPS/DLR/IDA - Neu ausgewertete Messdaten liefern keine Hinweise, dass dieses seltene Gas auf unserem unwirtlichen Nachbarplaneten vorkommt Bereits vor einem Jahr veröffentlichte Daten des James Clerk Maxwell Telescope auf Hawaii und des ALMA-Radioteleskops in Chile enthalten keine Hinweise auf das Spurengas Phosphin in der Wolkendecke der Venus. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team, zu dem auch Paul Hartogh vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen zählt. Die Auswertung der Messungen ist ein Beitrag zur Diskussion um den Fund von Phosphin in der Venusatmosphäre, über den britische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im vergangenen Jahr berichtet hatten. Das giftige Spurengas ist auf der Erde als Stoffwechselprodukt von Bakterien bekannt und könnte auf biologische Prozesse in den Venuswolken hindeuten. Die Venus ist kein angenehmer Ort: Ein extremer Treibhauseffekt sorgt auf ihrer Oberfläche für durchschnittliche Temperaturen von etwa 460 Grad Celsius.
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