Neues Forschungsprojekt: Mit Künstlicher Intelligenz Tumorresistenzen Überwinden

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Carl-Zeiss-Stiftung fördert standortübergreifendes Verbundvorhaben in der KI-assistierten Krebsforschung. Mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) vorherzusagen, wie aggressive Hirntumoren auf bestimmte Wirkstoffe reagieren - das ist das Ziel eines Forschungsprojekts, an dem Bioinformatiker der Universität Heidelberg beteiligt sind. Mithilfe von experimentellen Arbeiten in Verbindung mit KI-basierten, mathematischen Ansätzen wollen die Wissenschaftler ein Modell entwickeln, mit dem die Fähigkeit von Tumorzellen, sich an Therapien anzupassen, modelliert werden kann. Mit diesen Vorhersagen sollen mögliche Resistenzen vermieden werden. Die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) fördert die Forschungsarbeiten in Heidelberg und Kaiserslautern für einen Zeitraum von sechs Jahren mit fünf Millionen Euro. Hoch-invasive und aggressive Gehirntumoren, sogenannte Glioblastome, bestehen aus unterschiedlichen Arten von Krebszellen mit einer besonders hohen Plastizität. Sie besitzen damit die Fähigkeit, sich an Therapien anzupassen und Resistenzen zu entwickeln, sodass konventionelle Behandlungen wie die Chemooder Strahlentherapie versagen, wie Carl Herrmann erläutert.
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