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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 1421 - 1440 von 1710.


Biowissenschaften - 26.06.2012
Wechselwirkende Mutationen fördern Vielfalt
Frequenzabhängige Selektion begünstigt die Vielfalt von Populationen, erhöht aber nicht immer die mittlere Fitness der Population Genetische Vielfältigkeit entsteht durch das Zusammenspiel von Mutationen, Selektion und genetischer Drift. In den meisten wissenschaftlichen Modellen besitzen Mutanten einen konstant bleibenden Fitnesswert.

Gesundheit - Chemie - 26.06.2012
Kalkschablonen für Wirkstoffvehikel
Ausgehend von Calciumcarbonat-Kugeln lassen sich Mikrocontainer für medizinische Substanzen gezielt in verschiedenen Größen herstellen Wirkstoffe schnell und gezielt zu Krankheitsherden zu transportieren könnte schon bald leichter werden. Helmuth Möhwald und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm, Potsdam haben eine Technik entwickelt, um auf einfache Weise Container für Wirkstoffe herzustellen, die sich zu einem ausgewählten Ziel im Körper schleusen lassen könnten.

Biowissenschaften - 26.06.2012
Vom Einzeller zum Vielzeller
Vom Einzeller zum Vielzeller
Max-Planck-Forscher verfolgen im Labor die Entstehung vielzelliger Lebewesen in Echtzeit Alle vielzelligen Lebewesen stammen von Einzellern ab. Die Entwicklung vom Einzum Vielzeller ist nur möglich, wenn die ursprünglich unabhängigen Zellen miteinander zusammenarbeiten. Dabei gelten sogenannte Betrügerzellen als ein großes Hindernis - also Zellen, die die Kooperation der anderen zum eigenen Vorteil ausnutzen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 26.06.2012
Erbkrankheiten sind der Preis für Schutz vor Infektionen
Balancierte Selektion ist dafür verantwortlich, dass wir widerstandsfähig gegen Krankheitserreger sind, aber auch Risikogene für Krankheiten in unserem Erbgut behalten Fast die Hälfte unserer Gene können Ausgangspunkt von Erkrankungen sein: Wissenschaftler kennen heute 11. Gene, die in krankmachenden Varianten im menschlichen Erbgut vorkommen.

Biowissenschaften - 22.06.2012
Regulation der Telomerase in Stamm- und Krebszellen
Max-Planck-Forscher in Dresden zeigen, dass Stammzellen bei der Teilung mit ihrem letzten Verbindungsstück anders umgehen als Krebszellen Neue Erkenntnisse in der Stammzellforschung sind auf menschliche Tumore übertragbar Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben wichtige Erkenntnisse für die Stammzellforschung gewonnen, die auch auf menschliche Tumore übertragbar sind und zu neuen Therapieansätzen führen können.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.06.2012
Neuronale Netzwerke entscheiden was wir wahrnehmen
Neuronale Netzwerke entscheiden was wir wahrnehmen
Über den Inhalt unserer bewussten Wahrnehmung wird nicht in einer einzigen Gehirnregion entschieden Unser Gehirn ist weit mehr Sinneseindrücken und Reizen ausgesetzt als uns bewusst ist. Vielfach gelangt visuelle Information in unser Gehirn und wird dort verarbeitet, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.

Sozialwissenschaften - 13.06.2012
Forscher entschlüsseln das Bonobo-Genom
Etwa drei Prozent des menschlichen Genoms sind näher mit dem Bonobo- oder dem Schimpansen-Genom verwandt als die Genome von Schimpanse und Bonobo miteinander Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie hat  das Genom des Bonobo-Weibchens Ulindi aus dem Zoo Leipzig untersucht und es mit dem von Schimpansen und Menschen verglichen.

Mathematik - 08.06.2012
Des Netzes Kern
Des Netzes Kern
Komplexe Netzwerke lassen sich deutlich vereinfachen - das erleichtert das Verständnis von Seuchenausbreitungen und Ökosystemen Manchmal liegt das charakteristische Wesen eines Ganzen in nur wenigen seiner Bestandteile versteckt - etwa in einzelnen Formen und Farben eines Gemäldes, in den wichtigsten Zutaten eines Gerichtes oder in einzelnen Tonfolgen einer Symphonie.

Biowissenschaften - 08.06.2012
Neues Modell zu kooperativem Verhalten
Was zählt? Die Gruppe, die Verwandtschaft oder nur das Individuum? Evolutionsbiologen wollen herausfinden, warum sich Verhalten in genetischen Änderungen festschreibt Kooperation benötigt sowohl wiederholte Aufeinandertreffen als auch gleichgesinnte Nachbarn Die Evolution ist per Definition gnadenlos, sie wählt nach Erfolg aus und merzt Schwächen konsequent aus.

Biowissenschaften - 08.06.2012
Kooperation benötigt sowohl wiederholte Aufeinandertreffen als auch gleichgesinnte Nachbarn
Max-Planck-Wissenschaftler entwickeln neues Modell zur Evolution von Kooperation Die Evolution ist per Definition gnadenlos, sie wählt nach Erfolg aus und merzt Schwächen konsequent aus. Da scheint es nur natürlich, das die Evolution nur Gene bevorzugt, die sich selbst helfen und nicht anderen. Dennoch zeigen viele Arten, insbesondere auch der Mensch, kooperatives Verhalten.

Umwelt - Chemie - 03.06.2012
Mauerblümchen des Erdsystems
Mauerblümchen des Erdsystems
Algen, Flechten und Moose binden riesige Mengen Kohlendioxid und Stickstoff aus der Atmosphäre und beeinflussen so auch das Klima In Städten sind Algen, Flechten und Moose meist nicht beliebt und werden oft von Dächern und Mauern entfernt. Sie nur als störend wahrzunehmen, tut den kryptogamen Schichten, wie der flächige Bewuchs wissenschaftlich bezeichnet wird, aber völlig Unrecht.

Umwelt - Chemie - 03.06.2012
Neue Quelle von Treibhausgasen entdeckt
Neue Quelle von Treibhausgasen entdeckt
Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren große Mengen an Lachgas Unscheinbare Lebewesen überraschen mit einer für das Klima wichtigen Eigenschaft: Flechten, Moose und Cyanobakterien geben große Mengen des Treibhausgases Lachgas (N2O) und geringe Mengen Methan (CH4) an die Atmosphäre ab. Dies fanden Wissenschaftler der Universitäten Gießen und Heidelberg und des Max-Planck-Instituts für Chemie in umfangreichen Laboruntersuchungen heraus.

Maschinenbau - Umwelt - 01.06.2012
Turbinen schwächen die Windenergie
Turbinen schwächen die Windenergie
Große Windparks mit einer hohen Dichte installierter Leistung bremsen den Wind und erzeugen weniger Strom als bisher angenommen Aus Wind lässt sich weniger Energie zapfen als bisher angenommen. Das Umweltbundesamt etwa kam in einer Studie aus dem Jahr 2013 noch zu dem Schluss, dass sich mit Windenergie knapp sieben Watt elektrische Leistung pro Quadratmeter erzeugen lassen.

Biowissenschaften - 31.05.2012
Freie-Elektronen-Laser enthüllt detaillierte Architektur von Proteinen
Freie-Elektronen-Laser enthüllt detaillierte Architektur von Proteinen
Ultrakurze Röntgenblitze gestatten Einblicke in die Atomstruktur von Makromolekülen unter Verwendung winziger Proteinkristalle Im Jahr, in dem sich Max von Laues Entdeckung der Röntgenbeugung zur Aufklärung der Atomstruktur von Molekülen zum 100. Mal jährt, hat ein internationales Forscherteam winzige Proteinkristalle mit Hilfe ultrakurzer Röntgenpulse aus dem weltweit ersten Freie-Elektronen-Laser für harte Röntgenstrahlung analysiert, der ,,Linac Coherent Light Source" des US-Energieministeriums in Stanford.

Physik - Chemie - 29.05.2012
Methan auf dem Mars deutet nicht auf Leben
Methan auf dem Mars deutet nicht auf Leben
Starke UV-Strahlung auf dem Roten Planeten setzt Methan aus organischem Material frei, das Meteoriten auf die Oberfläche mitbringen Es war eine Sensation, als Wissenschaftler vor neun Jahren Methan in der Marsatmosphäre entdeckten. Für viele gilt das Gasvorkommen als klarer Hinweis für Leben auf dem unwirtlichen Planeten, da Methan auf der Erde vorwiegend durch biologische Vorgänge entsteht.

Gesundheit - 25.05.2012
Ständige Sinneswahrnehmung ist gut für das alternde Gehirn
Die Neuverdrahtung des Gehirns hält ein Leben lang an Wissenschaftler vertraten lange Zeit die Annahme, dass ein Großteil der Verdrahtung im erwachsenen Gehirn bereits abgeschlossen ist. Eine neue Untersuchung von Forschern des Max-Planck-Instituts in Florida und der Columbia Universität in New York zeigt jetzt, dass Änderungen in der Sinneswahrnehmung zu einer umfassenden Neuverdrahtung des Gehirns führen können - auch noch in einem alternden Organismus.

Gesundheit - Biowissenschaften - 23.05.2012
Forscher blockieren Pflanzenhormon
Forscher blockieren Pflanzenhormon
Ein kleines Molekül hemmt die Jasmonsäure und hilft, deren Wirkungen besser zu verstehen Wer Neues über den Stoffwechsel von Pflanzen erfahren will, kann einzelne Gene abschalten und die Veränderungen studieren. Erich Kombrink vom Max Planck Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln und Markus Kaiser von der Universität Duisburg-Essen gehen einen anderen Weg.

Biowissenschaften - Psychologie - 21.05.2012
Seltene Nervenzellen in Affen gefunden
Tübinger Wissenschaftler entdecken Nervenzellen in Affen, die Anhaltspunkte zur menschlichen Selbstwahrnehmung liefern könnten Die anteriore Insula ist eine kleine Region im menschlichen Gehirn, die eine entscheidende Rolle beim menschlichen Selbst-Bewusstsein und bei neuropsychologischen Erkrankungen spielt.

Maschinenbau - 21.05.2012
Handlungen erkennen ohne Spiegelneurone
Die Zellen sind in sozialen Interaktionen offenbar nicht so wichtig wie gedacht Wenn uns jemand gegenübersteht und zielstrebig mit dem Arm zu einer Bewegung ausholt, fragt sich unser Gehirn, ob er uns angreifen oder vielleicht nur begrüßen möchte. Was bei der Handlungserkennung im Kopf tatsächlich passiert und welchen Beitrag Spiegelneurone dabei leisten, haben Wissenschaftler der Abteilung ,,Wahrnehmung, Kognition und Handlung" am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen genauer untersucht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.05.2012
Angriffswerkzeug der Bakterien hochaufgelöst in 3D
Angriffswerkzeug der Bakterien hochaufgelöst in 3D
Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln Struktur bakterieller Injektionsnadeln erstmals im atomaren Detail Pest, Bakterienruhr und Cholera haben eines gemeinsam: Sie werden von Bakterien ausgelöst, die ihren Wirt mit einem ausgeklügelten Injektionsapparat infizieren. Über nadelartige Strukturen spritzen sie molekulare Wirkstoffe in ihre Wirtszellen und überlisten damit deren Immunabwehr.