NoCanTher-Mitarbeiterin Felista Tansi arbeitet mit einem speziellen optischen-CT-Scanner. Foto: UKJ
NoCanTher-Mitarbeiterin Felista Tansi arbeitet mit einem speziellen optischen-CT-Scanner. Foto: UKJ - Team der experimentellen Radiologie am UKJ trug entscheidend zu präklinischen Ergebnissen bei und gab den Anstoß für Therapiestudie ,,Wir wollen den Labormaßstab hinter uns lassen" , formulierte Ingrid Hilger vor gut vier Jahren das Ziel des europäischen Forschungsverbundes NoCanTher. Die Leiterin der Arbeitsgruppe experimentelle Radiologie am Uniklinikum Jena setzt in dem Konsortium ihre Arbeit an der Entwicklung multifunktioneller magnetischen Nanopartikeln fort, die zur Detektion und Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden sollen. Die Idee: Die Nanoteilchen sollen nicht nur so ausgestattet sein, dass sie zielgerichtet den Weg auch zu kleinsten zu Tumorabsiedlungen finden und diese im MRT gut sichtbar machen können. Durch ihre Magneteigenschaft können sie auch unmittelbar am Tumor Induktionswärme erzeugen und so die Wirkung von Krebsmedikamenten verstärken. Mit einer entsprechenden chemischen Ausstattung könnten die Partikel sogar als Transporter dienen und Chemotherapeutika direkt zu den Tumorzellen bringen. Ein großes Stück des Entwicklungsmarathons haben die NoCanTher-Wissenschaftler von zehn Partnerinstitutionen aus fünf europäischen Ländern schon erfolgreich hinter sich gebracht.
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