Ayola Akim Adegnika. Foto: privat
Finanzierung durch DZIF und Regierung von Gabun - Verstärkte Kooperation in der Infektionsforschung und Immunepidemiologie - Medizinische Fakultät beruft Dr. Ayola Akim Adegnika Die Universität Tübingen richtet erstmals eine Forschungsprofessur in einem afrikanischen Land ein. Die vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der Regierung Gabuns unterstützte Professur soll sich mit der Immunepidemiologie und klinischen Infektionsforschung in den Tropen befassen und wird am Centre de Recherches Médicales de Lambaréné (CERMEL) in Gabun angesiedelt. Auf die Professur, die zunächst auf fünf Jahre befristet ist, wurde Dr. Ayola Akim Adegnika berufen, der derzeit unter anderem bereits als Co-Direktor am CERMEL in Lambaréné arbeitet. Die Stadt liegt 240 Kilometer südöstlich von der gabunischen Hauptstadt Libreville. 'Die neue Forschungsprofessur stärkt die Zusammenarbeit der Universität Tübingen sowohl mit dem DZIF als auch mit unseren Partnern in Gabun', sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Ingo Autenrieth: 'Seit vielen Jahren hat das Tübinger Institut für Tropenmedizin über dessen Direktor Professor Peter Kremsner ausgezeichnete Kontakte nicht nur zum CERMEL, sondern auch zu dem von Albert Schweitzer gegründeten Hospital in Lambaréné. Beide Einrichtungen werden von Kremsner als Direktor beziehungsweise wissenschaftlicher Direktor geleitet.' Die neue Professur biete nun die Chance, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Impfstoffe und Therapien deutlich zu intensivieren.
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