Ökologisches Wissen in russischer Literatur, Kultur und Geschichte
Von der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördertes Netzwerk an der Freien Universität Berlin nimmt seine Arbeit auf. Ein internationales und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Netzwerk an der Freien Universität Berlin nimmt seine Arbeit. Forms of Ecological Knowledge in Russian Literature, Culture and History" stehen ökologische Fragestellungen in der russischen und sowjetischen Geschichte vom 18. bis 21. Jahrhundert. Zum Auftakt veranstaltet das Netzwerk, in dem 15 Forschende aus Europa und Nordamerika tätig sind, am 25. und 26. Juni seine erste Tagung an der Freien Universität Berlin. Dabei werden Texte zur Geschichte ökologischen Denkens sowie ideenund begriffsgeschichtliche Studien vorgestellt; diskutiert werden außerdem Forschungsstände zu Teilgebieten ökologischer Forschung sowie Konsequenzen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für die ökologische Forschung zum postsowjetischen Raum. ,,Ökologische Fragen sind im 21.Jahrhundert ein zentrales Thema in Politik, Gesellschaft und Kultur. In der russischen Kultur und Wissenschaft haben sie eine lange und wechselhafte Entwicklung hinter sich, die im Sinne eines kulturtheoretisch informierten Ecocriticism bisher nur in Ansätzen erforscht wurde", betont Koordinator des Netzwerks Dr. Clemens Günther.




