Neue Taubenkrankheit in Berlin

Tödlicher Parasit - Tierpathologen der Freien Universität erhalten DFG-Förderung zur weiteren Erforschung. Tierpathologen der Freien Universität Berlin und ihre Partner am Institut für Geflügelkrankheiten in Gießen erhalten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft Fördermittel zur Erforschung einer neuartigen, tödlich verlaufenden Taubenkrankheit. Die Krankheit wurde zunächst in Berlin entdeckt und inzwischen auch in den USA nachgewiesen. Sie stellt eine erhebliche Bedrohung für Wild- und Zuchttauben dar und wird durch eine bis vor kurzem unbekannte Parasitenart hervorgerufen. Der Erreger, die Sarkozystenart Sarcozystis calchasi , ist erstmals am Institut für Tierpathologie der Freien Universität in Tauben aus Berliner Zuchtbeständen entdeckt worden. Bislang weist Berlin die meisten Fallzahlen auf, doch es droht eine schnelle, globale Verschleppung des Parasiten durch den Brieftaubensport und den internationalen Falkentransport. Die Förderung läuft über drei Jahre.
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