Gibt es einen Wegweiser für ein langes Leben?

Die Lebenserwartung der verheirateten und gut gebildeten Frauen in Finnland, Nor
Die Lebenserwartung der verheirateten und gut gebildeten Frauen in Finnland, Norwegen und Schweden ist höher als die der japanischen Frauen, die im internationalen Vergleich vorn liegen. Quelle: Human Mortality Database, eigene Berechnungen nach unveröffentlichten Daten von Statistics Finland, Statistics Sweden, Statistics Norway. [weniger]
Die Ungleichheiten bei der Lebenserwartung verschiedener Bevölkerungsgruppen haben zugenommen. Mit 40 Jahren stehen Finnen, Schweden und Norweger ungefähr in der Mitte ihres Lebens. Ob dann im Schnitt noch einmal etwas weniger oder mehr als 40 Jahre hinzukommen, hängt bekanntermaßen vom Geschlecht der Person ab. Fast genauso entscheidend aber ist, ob die Person zur so genannten ,,Avantgarde" gehört: Ist sie verheiratet und gut gebildet, lebt sie im Schnitt gut fünf Jahre länger als andere Gleichgeschlechtliche. Die Lebenserwartung der verheirateten und gut gebildeten Frauen in Finnland, Norwegen und Schweden ist höher als die der japanischen Frauen, die im internationalen Vergleich vorn liegen. Quelle: Human Mortality Database, eigene Berechnungen nach unveröffentlichten Daten von Statistics Finland, Statistics Sweden, Statistics Norway. Wie es dazu kommt und ob diese Vorreiter der übrigen Bevölkerung den Weg zu einer höheren Lebenserwartung weisen können, untersuchten Domantas Jasilionis vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock und weitere Kollegen in einer Studie, die im Fachmagazin ,,Population" veröffentlicht wurde.
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