Dem Orient droht ein Klima-Exodus

Von Hitze und Wüstenstaub geplagt:  andstürme wie hier über Kuwait dürften im Na
Von Hitze und Wüstenstaub geplagt: andstürme wie hier über Kuwait dürften im Nahen Osten und in Nordafrika mit dem Klimawandel häufiger werden. Zudem könnten die Temperaturen dort Ende des Jahrhunderts an sehr heißen Tagen bis auf 50 Grad Celsius steigen. Hitzeperioden werden dort dann auch häufiger auftreten und viel länger dauern. [weniger]
Der Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen. Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten UN-Klimakonferenzen beschlossen wurde, wird nicht ausreichen, das zu verhindern. Denn die sommerliche Durchschnittstemperatur in den bereits heute sehr heißen Regionen des Orients wird mindestens doppelt so schnell ansteigen wie global. Das hätte zur Folge, dass die Temperaturen südlich des Mittelmeers schon Mitte des Jahrhunderts an besonders heißen Tagen etwa 46 Grad Celsius erreichen werden. Und von diesen Tagen wird es dann mehr als fünfmal so viele geben wie noch zur Jahrtausendwende.
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