Buck-Stiftung engagiert sich an der Universität Tübingen
Stuttgarter Stiftung fördert Forschungsvorhaben in der Chemie. Die Stuttgarter Karl und Anna Buck-Stiftung engagiert sich zukünftig verstärkt bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Über mehrere Jahre wird sie mit einem sechsstelligen Betrag die Forschungsarbeiten von drei Doktoranden im Fachbereich Chemie unterstützen. Ein entsprechender Fördervertrag wurde von der Universität Tübingen und der Buck-Stiftung vor kurzem unterzeichnet. So fördert sie ein Forschungsprojekt am Institut für Anorganische Chemie, bei dem Kontrastmittel für die medizinische Diagnostik weiterentwickelt werden. Diese werden bei bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verbesserung der Bildqualität eingesetzt. Die Tübinger Wissenschaftler arbeiten an makromolekularen Kontrastmitteln, die auf Änderungen beispielsweise bei pH-Wert, Metallionenkonzentration, Sauerstoffpartialdruck oder Enzymaktivität reagieren, und eine zeitlich und räumlich aufgelöste Untersuchung physiologischer Prozesse ermöglichen.




