Eine Fresszelle, ein spezialisiertes weißes Blutkörperchen (grün), ist im Begriff, Tuberkulose-Bakterien (orange) in sich einzuschließen und zu verdauen. Geschützt durch eine besonders widerstandsfähige Zellwand können die Erreger jedoch in den Fresszellen jahrelang überleben und bei einer Schwächung des Immunsystems wieder freigesetzt werden.
Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan H.E. Kaufmann - Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie , Berlin - Telefon: +49 30 28460-500 - Fax: +49 30 28460-501 - E-Mail: kaufmann [a] mpiib-berlin.mpg (p) de Dr. Sabine Englich - Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie , Berlin - Telefon: +49 30 28460-142 - Fax: +49 30 28460-270 - E-Mail: englich [a] mpiib-berlin.mpg (p) de J Maertzdorf, D Repsilber, SK Parida, K Stanley, T Roberts, G Black, G Walzl and SHE Kaufmann - Human gene expression profiles of susceptibility and resistance in tuberculosis - Genes and Immunity (2011) 12, 15–22 - Wissenswertes zu Tuberkulose. Geschätzte 2 Milliarden Menschen sind mit Mycobacterium tuberculosis infiziert, von diesen erkrankt jeder Zehnte an Tuberkulose. Jedes Jahr sterben rund 2 Millionen Menschen daran. [mehr] Zelluläre Immunantwort nicht als Biomarker für Impfschutz geeignet - Geringer Zusammenhang zwischen T-Zell-Reaktion und Tuberkulose-Schutz nach BCG-Impfung Der Tuberkulose-Erreger ist hoch-infektiös, aber nicht sehr effektiv: Weltweit tragen rund 2 Milliarden Menschen das Bakterium Mycobacterium tuberculosis in sich, aber nur bei jedem Zehnten davon bricht die Krankheit nach der Infektion aus. Niemand weiß, wer erkrankt und wer nicht. Deshalb suchen Wissenschaftler nach biologischen Markern, mit denen sie die Anfälligkeit für Tuberkulose vorhersagen können.
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