Immer dem Magnetit-Kompass nach: In Mikroorganismen, die sich am Magnetfeld der Erde orientieren, reihen sich rund 20 Magnetosome zu feinen Nadeln auf. Sie enthalten in einer Proteinhülle für jede Art charakteristisch geformte Nanoteilchen aus magnetischem Eisenoxid. [weniger]
Ein neues Modell ermöglicht Vorhersagen, wie Nanopartikel entstehen und gibt Hinweise, wie sich der Prozess steuern lässt. Nanopartikel sind vielseitige Hoffnungsträger: Sie sollen als Vehikel für medizinische Wirkstoffe oder Kontrastmittel ebenso dienen wie als elektronische Speicherpunkte oder Verstärkung in Stützmaterialien. Um sie für die verschiedenen Anwendungen gezielt in Form zu bringen, leisten Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm und der Universität im niederländischen Eindhoven nun einen grundlegenden Beitrag. Sie haben in einer Studie an Magnetit-Nanopartikeln ein Modell entwickelt, wie sich abhängig von den physikalischen Eigenschaften kristalline Teilchen eines Materials bilden. Nanopartikel aus Magnetit nutzen manche Bakterien, um sich im Magnetfeld der Erde zu orientieren, sie finden aber auch als Speichermaterial oder Kontrastmittel für Kernspin-Untersuchungen Verwendung. Zu verstehen, wie sie wachsen, könnte helfen, Nanopartikel mit gewünschten Eigenschaften gezielt zu züchten. Immer dem Magnetit-Kompass nach: In Mikroorganismen, die sich am Magnetfeld der Erde orientieren, reihen sich rund 20 Magnetosome zu feinen Nadeln auf.
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