Neue Biomaterialien für Knochen- und Knorpelersatz
Biomimetische Gerüststrukturen, auf denen sich Stammzellen zu Knochen- oder Knorpelgewebe entwickeln, ermöglichen Implantate ohne Nebenwirkungen. Für Knochendefekte und Knorpelverschleiß gibt es jetzt Aussicht auf besonders verträgliche Implantate einer neuen Generation. Forscher der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Universität Stuttgart entwickeln für solche Implantate biomimetische Gerüststrukturen, die die natürliche Umgebung des Körpers nachahmen. Auf diesen Matrices differenzieren Stammzellen zu Knochen- und Knorpelzellen. Mit einem Implantat, das derart von körpereigenen Zellen überzogen ist, ließe sich in Zukunft schadhaftes Gewebe ersetzen - ohne Nebenwirkungen. Für Arthrose, bei der Defekte an Knorpel und Knochen der Gelenke auftreten, gibt es bislang noch immer keine optimale Behandlung. Das könnte sich in Zukunft ändern.




