Gehirnregion kann Alzheimer und andere Demenzen im Frühstadium anzeigen

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A, B: Zusammenhang zwischen kognitiver Beeinträchtigung bei früher Demenz und Zuckerumsatz in der unteren frontalen Kreuzungsregion (IFJ; rot). Die Kontrollfunktionen liegen bei gesunden Probanden in der gleichen Hirnregion (C). Veränderungen der Persönlichkeit, wie sie auch bei Demenz auftreten können, sind mit anderen Hirnregionen verbunden (D).
In der unteren frontalen Kreuzungsregion treten bei Demenzerkrankungen bereits früh Veränderungen auf. Schon wieder den Schlüssel verlegt oder einen Namen nicht parat? Wer vergesslich wird, bekommt es schnell mit der Angst zu tun. Wird man einfach nur alt oder sind das die ersten Symptome einer drohenden Alzheimer-Erkrankung? Diese Frage lässt sich bisher im Frühstadium nicht einfach beantworten. Das aber könnte sich ändern: Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Universität Leipzig haben mit Hilfe von modernen bildgebenden Verfahren einen Knotenpunkt im Gehirn identifiziert, der mit Denkfunktionen zusammenhängt, die häufig bei Demenzen betroffen sind. Dies könnte eine bessere Vorhersage über die Entwicklung einer Demenz ermöglichen. Demenzerkrankungen gehören zu den großen Problemen einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Die am häufigsten auftretende Form ist die Alzheimer-Erkrankung, die meist im Alter von über 60 Jahren beginnt.
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