Solidarisch im Stadion

In ehemaligen Kohlerevieren spielen Fußballvereine eine wichtige Rolle für den Zusammenhalt zwischen arbeitslos gewordenen Arbeitern. Der Kohlebergbau ist in weiten Teilen des Ruhrgebiets längst Geschichte ebenso wie in anderen europäischen Revieren. Doch der Verlust der Arbeitsplätze belastet die Menschen in den betroffenen Regionen weiterhin. Denn die Arbeit sicherte nicht nur den Lebensunterhalt, sondern schuf auch Gemeinschaft. Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung geht Julia Wambach der Frage nach, was die Solidarität der Arbeiter ersetzt hat. Dabei ist sie auf zwei engagierte Fußballklubs gestoßen: den FC Schalke 04 und den französischen Verein RC Lens. Text: Julia Wambach, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung In der Zeit der Industrialisierung waren die Förderung von Kohle und die Produktion von Stahl ein Wirtschaftsmotor und ein Garant für sichere Arbeitsplätze.
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