Asthmaspray als Dopingmittel?

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Studie der Ulmer Unimedizin überprüft den Effekt von Asthma-Medikamenten auf die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen und Sportlern / Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Deutschen Sporthochschule Köln. Inwieweit Asthma-Medikamente sich auf die Leistungsfähigkeit von Profisportlerinnen und Profisportlern auswirken untersucht eine neue Studie der Sektion Sportund Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm, die in diesem Jahr durchgeführt wird. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) finanziert die Ulmer Studie mit einer Fördersumme von 315. Dollar. ,,Der häufige Gebrauch von Asthma-Sprays bei Leistungssportlern legt den Verdacht auf leistungsfördernde Nebenwirkungen nahe", sagt Jürgen Steinacker, Ärztlicher Leiter der Sektion Sportund Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm. So könnten Asthmasprays Effekte auf den Muskel haben und zum Beispiel das Muskelwachstum anregen. Allerdings gibt es auch spezielle Sportgruppen, wie nordische Skisportler*innen oder Radfahrer*innen, die vermehrt unter Asthma leiden, da das häufige Einatmen von kalter oder staubiger Luft Asthma provozieren kann. Bisher sind bestimmte Asthmasprays im Leistungssport nicht verboten, aber anwendungsbeschränkte Mittel.
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