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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 481 - 500 von 1710.


Astronomie & Weltraum - Physik - 12.05.2022
Das schwarze Loch der Milchstraße im Bild
Das schwarze Loch der Milchstraße im Bild
Die Beobachtung mit dem Event Horizon Telescope verbessert unser Verständnis der Vorgänge im galaktischen Zentrum Es sitzt tief im Herzen der Milchstraße, ist 27. Lichtjahre von der Erde entfernt und ähnelt einem Donut: So präsentiert sich das schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis auf dem Bild, das Forschende mit dem Event Horizon Telescope (EHT) gewonnen haben.

Astronomie & Weltraum - Physik - 12.05.2022
Eine wunderbare Bestätigung unserer Beobachtungen’
Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik über das erste Bild vom galaktischen Zentrum Mit dem Event Horizon Telescope (EHT) ist es Forschenden gelungen, das schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße abzubilden. Dazu verbanden sie weltweit die Radioantennen von acht Observatorien.

Astronomie & Weltraum - Informatik - 06.05.2022
Asteroiden aus Hubbles Schatztruhe
Asteroiden aus Hubbles Schatztruhe
Im Archiv des Weltraumteleskops finden sich die Spuren vieler unbekannter Himmelskörper Mit einer ausgeklügelten Kombination aus menschlicher und künstlicher Intelligenz haben Astronomen 1701 neue Spuren von Asteroiden in den Archivdaten des Hubble-Weltraumteleskops aus den letzten 20 Jahren entdeckt.

Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 03.05.2022
Die Ausbreitung der Hausratte war eng mit den Römern verknüpft
Die Ausbreitung der Hausratte war eng mit den Römern verknüpft
Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie die Hausratte Europa in der Römerzeit und im Mittelalter besiedelte Neue DNA-Analysen haben Aufschluss darüber gegeben, wie sich die Hausratte, die unter anderem für die Ausbreitung des Schwarzen Todes mitverantwortlich gemacht wird, in Europa ausbreitete. Sie zeigen, dass das Nagetier unseren Kontinent in der Römerzeit und im Mittelalter gleich zweimal besiedelte.

Biowissenschaften - Umwelt - 02.05.2022
Süße Oasen im Meer
Süße Oasen im Meer
Forschende vom Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie in Bremen berichten, dass Seegräser große Mengen Zucker, hauptsächlich in Form von Saccharose, in den Boden abgeben. Weltweit beläuft sich das auf mehr als eine Million Tonnen Saccharose - genug Zucker für 32 Milliarden Dosen Cola. Derart hohe Zuckerkonzentrationen sind erstaunlich, denn normalerweise verbrauchen Mikroorganismen blitzartig jeden frei verfügbaren Zucker in ihrer Umgebung.

Biowissenschaften - Chemie - 29.04.2022
Heißer Atem
Heißer Atem
Stärker durchblutete Genitalien, ein erhöhter Puls und erweiterte Pupillen: Diese körperlichen Merkmale verraten, dass ein Mensch sexuell erregt ist. Lust lässt sich aber auch im Atem nachweisen, wie die Studie eines internationalen Teams nun zeigt. Demnach findet sich in der Atemluft sexuell erregter Menschen eine charakteristische Signatur flüchtiger Moleküle.

Umwelt - Geschichte & Archeologie - 26.04.2022
Neandertaler des Nordens
Neandertaler des Nordens
Ob Neandertaler gut an das Leben in der Kälte angepasst waren oder doch eher gemäß igte Umweltbedingungen bevorzugten, hat ein multidisziplinäres Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Leuphana-Universität Lüneburg, des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik und weiterer Partnereinrichtungen nun in Norddeutschland untersucht.

Biowissenschaften - 22.04.2022
Knochen, gebaut wie Spannbeton
Knochen, gebaut wie Spannbeton
Die Einlagerung von Mineralen in Kollagen setzt die Verbundmaterialien unter Spannung und macht sie besonders hart und fest Was Ingenieure erst vor etwa 100 Jahren erfunden haben, nutzt die Natur schon so lange es Wirbeltiere gibt. Denn so wie unter Zug stehende Stahldrähte die Rissfestigkeit von Spannbeton erhöhen, werden auch Knochen besonders hart und fest, weil ihre Kollagenfasern durch eingelagerte mineralische Nanopartikel vorgespannt werden und sie diese Spannung auf die Partikel Übertragen.

Biowissenschaften - 20.04.2022
Wenn Zebrafische denken
Wenn Zebrafische denken
Dank neuartiger Mikroskope können Forschende die Gehirnaktivität der Tiere ohne chirurgische Eingriffe aufzeichnen Mit ausgefeilter Mikroskoptechnik können Forschende die Gehirnaktivität von Zebrafischen aufzuzeichnen, während diese sich in naturnaher Umgebung frei bewegen. Jennifer Li und Drew Robson vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen entwickeln diese Methoden weiter.

Umwelt - 20.04.2022
Flug in eine saubere und sichere Zukunft
Flug in eine saubere und sichere Zukunft
Energie aus Wind und Sonne ist der Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise. Doch Vögel und andere fliegende Tiere können mit den Rotorblättern der Windräder kollidieren und sterben. Ist die Windkraft dann als Eckpfeiler einer globalen Politik für saubere Energie Überhaupt geeignet? Forschende des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in Konstanz und der University of East Anglia in England haben nun in zwei Studien detaillierte GPS-Daten zum Flugverhalten von Vogelarten geliefert, die immer wieder mit Windrädern kollidieren.

Agronomie & Lebensmittelingenieur - Biowissenschaften - 07.04.2022
Alle Wege führen nach Rom
Alle Wege führen nach Rom
Möglichkeit zur de novo Domestikation von Wildpflanzen durch Kulturpflanzen Am Anfang der Entwicklung von Nutzund Kulturpflanzen durch den Menschen vor ca. Jahren stand die Domestikation von Wildpflanzen. Der Mensch wählte aus der Vielzahl von Wildpflanzen einer Region, diejenigen aus, die augenscheinlich besondere für ihn nützliche Eigenschaften besaßen, so z.B. Getreidepflanzen, deren Samen länger an der Pflanzen bleiben, statt auszufallen oder solche Pflanzen, die mehr oder größere Samen besitzen.

Biowissenschaften - 05.04.2022
Die dunkle Materie des Gehirns
Die dunkle Materie des Gehirns
Sie finden sich im Gehirn fast jeder Tierart, doch selbst unter dem Elektronenmikroskop bleiben sie meist unsichtbar. -Elektrische Synapsen sind wie die dunkle Materie des Gehirns-, sagt Alexander Borst, Direktor am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz, in Gründung (i.G). Nun hat ein Team seiner Abteilung diese wenig erforschte Komponente genauer untersucht: Im Gehirn der Fruchtfliege Drosophila konnten sie zeigen, dass elektrische Synapsen in fast allen Bereichen des Gehirns vorkommen und einzelne Nervenzellen in ihrer Funktion und Stabilität beeinflussen.

Geschichte & Archeologie - Biowissenschaften - 05.04.2022
Alte DNA beleuchtet Ursprünge der Awaren
Alte DNA beleuchtet Ursprünge der Awaren
Multidisziplinäres Forschungsteam trägt zur Lösung eines 1.Jahre alten Rätsels um die genetische Herkunft der Awaren bei Weniger bekannt als Attilas Hunnen waren die Awaren, deren erfolgreichere Nachfolger. Sie beherrschten fast 250 Jahre lang weite Teile Mittelund Osteuropas. Als belegt gilt, dass sie im sechsten Jahrhundert unserer Zeit aus Zentralasien kamen, doch ihre Herkunft blieb antiken Autoren und modernen Historikern gleichermaßen ein Rätsel.

Physik - Chemie - 31.03.2022
Wasserstoff in leitender Funktion
Wasserstoff in leitender Funktion
Materialien, die Strom ohne Verluste leiten können, würden in vielen Bereichen die Energieeffizienz erhöhen. Dafür müssten allerdings die Temperaturen, bei denen diese Supraleitung auftritt, praxistauglicher werden. Mikhail Eremets und sein Team am Max-Planck-Institut für Chemie sind diesem Ziel mit einem neuen Ansatz deutlich näher gekommen - nicht zuletzt, indem sie ihre Materialien unter geradezu astronomischen Druck setzen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 30.03.2022
Stress lass nach
Stress lass nach
Die Stressreaktion des menschlichen Körpers ist eine Art Notfallprotokoll aus der Steinzeit. Zu unserer heutigen Lebensweise passt sie nur bedingt. Was bei Stress im Körper passiert, wer besonders anfällig ist und wann ein besonders schlechter Zeitpunkt für großen Stress ist - daran forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Max-Planck-Instituten für Psychiatrie und für Kognitionsund Neurowissenschaften.

Materialwissenschaft - Biowissenschaften - 30.03.2022
Knochenarbeit
Knochenarbeit
Das Skelett gibt dem Körper Halt. Doch dieses Gerüst ist alles andere als statisch: Ständig werden Knochen erneuert und bei mechanischer Belastung umgebaut. Was dabei genau geschieht und welche Struktur die Knochen steif und fest macht, untersuchen Richard Weinkamer und Wolfgang Wagermaier am Max-Planck-Institut für Kolloidund Grenzflächenforschung.

Biowissenschaften - 29.03.2022
Das Geheimnis der Langlebigkeit von Papageien
Das Geheimnis der Langlebigkeit von Papageien
Größere Gehirne haben dazu geführt, dass einige Papageienarten Überraschend lange Leben Papageien sind bekannt für ihre bemerkenswerten kognitiven Fähigkeiten und ihre außergewöhnlich lange Lebensspanne. Nun hat eine von Max-Planck-Forschenden geleitete Studie gezeigt, dass eines dieser Merkmale wahrscheinlich durch das andere bedingt ist.

Biowissenschaften - Linguistik & Literatur - 28.03.2022
Zebrafinken singen in unterschiedlichen Dialekten
Zebrafinken singen in unterschiedlichen Dialekten
Zebrafinken-Männchen lernen ihren Gesang durch das Nachahmen von Artgenossen. Um in der Masse aufzufallen, entwickelt jedes Männchen dabei seinen ganz individuellen Gesang. Aufgrund dieser Bandbreite an unterschiedlichen Gesängen wurde lange angenommen, dass sich bei Zebrafinken keine Dialekte bilden.

Gesundheit - Chemie - 24.03.2022
Sars-CoV-2 geht ins Auge
Sars-CoV-2 geht ins Auge
Das Coronavirus infiziert nicht nur die menschliche Netzhaut, sondern kann sich auch darin vermehren Das Coronavirus Sars-CoV-2 verursacht nicht nur Infektionen der Atemwege. Auch andere Organsysteme, wie das Nervensystem, können betroffen sein. Tatsächlich wurde in Autopsien von Patienten, die an Covid-19 gestorben sind, mRNA von Coronaviren im Gehirn nachgewiesen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 21.03.2022
Hirnstimulation beeinflusst motorische Störungen nach einem Schlaganfall
Hirnstimulation beeinflusst motorische Störungen nach einem Schlaganfall
Bei passgenauer Anwendung kann die nicht-invasive Methode zur Rehabilitation eingesetzt werden Anhaltende Lähmungen und Koordinationsstörungen gehören zu den häufigsten Folgen eines Schlaganfalls. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig, der Universitätsmedizin Halle und der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben nun herausgefunden, dass eine nicht-invasive Stimulation des Gehirns mit Gleichstrom über Elektroden, die auf dem Kopf angebracht werden, deutliche Effekte auf die beeinträchtigte Motorik hat.