Mit Hilfe künstlicher Intelligenz konnten Forschende zum ersten Mal Dialekte in den Gesängen von verschiedenen Zebrafink-Populationen nachweisen. Hier sind Zebrafinken zweier Populationen abgebildet: ein Wildtyp-Paar in der Mitte (links das Weibchen, rechts das Männchen), sowie ein domestiziertes Männchen (ganz links) und Weibchen (ganz rechts). Man beachte den Größenunterschied zwischen wilden und domestizierten Vögeln.
Mit Hilfe künstlicher Intelligenz konnten Forschende zum ersten Mal Dialekte in den Gesängen von verschiedenen Zebrafink-Populationen nachweisen. Hier sind Zebrafinken zweier Populationen abgebildet: ein Wildtyp-Paar in der Mitte (links das Weibchen, rechts das Männchen), sowie ein domestiziertes Männchen (ganz links) und Weibchen (ganz rechts). Man beachte den Größenunterschied zwischen wilden und domestizierten Vögeln. MPI für biologische Intelligenz, i.G. Wolfgang Forstmeier - Zebrafinken-Männchen lernen ihren Gesang durch das Nachahmen von Artgenossen. Um in der Masse aufzufallen, entwickelt jedes Männchen dabei seinen ganz individuellen Gesang. Aufgrund dieser Bandbreite an unterschiedlichen Gesängen wurde lange angenommen, dass sich bei Zebrafinken keine Dialekte bilden. Forschende am Max-Planck-Institut für Ornithologie (nun MPI für biologische Intelligenz, in Gründung) konnten nun jedoch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Gesänge von vier verschiedenen Zebrafink-Populationen unterscheiden.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.
Ihre Vorteile
- Zugang zu allen Inhalten
- Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
- Anzeigen veröffentlichen