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Max-Planck-Gesellschaft


Ergebnisse 1441 - 1460 von 1712.


Maschinenbau - 21.05.2012
Handlungen erkennen ohne Spiegelneurone
Die Zellen sind in sozialen Interaktionen offenbar nicht so wichtig wie gedacht Wenn uns jemand gegenübersteht und zielstrebig mit dem Arm zu einer Bewegung ausholt, fragt sich unser Gehirn, ob er uns angreifen oder vielleicht nur begrüßen möchte. Was bei der Handlungserkennung im Kopf tatsächlich passiert und welchen Beitrag Spiegelneurone dabei leisten, haben Wissenschaftler der Abteilung ,,Wahrnehmung, Kognition und Handlung" am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen genauer untersucht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.05.2012
Angriffswerkzeug der Bakterien hochaufgelöst in 3D
Angriffswerkzeug der Bakterien hochaufgelöst in 3D
Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln Struktur bakterieller Injektionsnadeln erstmals im atomaren Detail Pest, Bakterienruhr und Cholera haben eines gemeinsam: Sie werden von Bakterien ausgelöst, die ihren Wirt mit einem ausgeklügelten Injektionsapparat infizieren. Über nadelartige Strukturen spritzen sie molekulare Wirkstoffe in ihre Wirtszellen und überlisten damit deren Immunabwehr.

Biowissenschaften - Chemie - 15.05.2012
Neue Details der Genregulation aufgeklärt
Der Transkriptionsfaktor P-TEFb reguliert RNA-Polymerase nach einem unerwarteten Muster Wird genetische Information von der Erbsubstanz DNA abgelesen, übersetzt die RNA-Polymerase II sie in RNA-Moleküle. Ein wichtiger Bereich des Polymerase-Moleküls ist die C-terminale Domäne, kurz CTD. Sie übermittelt der Polymerase Informationen darüber, wie der genetische Code abgeschrieben und weiter verarbeitet werden soll.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.05.2012
Domestizierung der Tomate verlangsamt innere Uhr
Domestizierung der Tomate verlangsamt innere Uhr
Alle Lebewesen, vom Bakterium bis hin zum Menschen, weisen endogene von der inneren Uhr gesteuerte Rhythmen auf. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Synchronisierung von Organismen mit ihrer Umwelt. Forscher vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln konnten zeigen, dass die innere Uhr der kultivierten Tomate während der Domestizierung verlangsamt wurde.

Biowissenschaften - 10.05.2012
Werkzeuggebrauch bei Schimpansen: Eine Frage der Kultur
Benachbarte Schimpansengruppen benutzen trotz ähnlicher ökologischer Bedingungen in ihrem Lebensraum verschiedene Hämmer zum Nüsseknacken Im Taï- Nationalpark an der westafrikanischen Elfenbeinküste knacken Schimpansen Nüsse der Art Coula edulis mithilfe von Stein- und Holzhämmern und verwenden dabei Baumwurzeln als Ambosse.

Biowissenschaften - 10.05.2012
Lebende Fossilien der Hirnentwicklung
Lebende Fossilien der Hirnentwicklung
Weit reichende Verbindungen zwischen Nervenzellen koordinieren die Entwicklung zwischen verschiedenen Hirnbereichen Göttinger Wissenschaftler rekonstruieren einen radikalen Umbau in der Evolution des Gehirns Die Hirnarchitektur der Maus hat sich im Laufe ihrer Evolution möglicherweise kaum verändert.

Biowissenschaften - 10.05.2012
Lokale Proteinbildung in den Fortsätzen von Nervenzellen
Max-Planck-Forscher identifizieren rund 2500 neue mRNAs an den Dendriten und Axonen von Neuronen Boten-RNAs dienen bei der Übersetzung des genetischen Codes  als Vorlage für die Produktion von Proteinen.  Diese auch als mRNAs bezeichneten Moleküle wurden nach bisheriger Ansicht vor allem zentral im Zellkörper in Proteine übersetzt und die Proteine selbst dann an die jeweiligen Zielorte transportiert.

Physik - 10.05.2012
OD und SH - zwei neue Moleküle im All
OD und SH - zwei neue Moleküle im All
Der deutsche Great-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums Sofia untersucht die Geburt von Sternen in der Galaxis Sperrfrist bis: 10. CEST Zwei neue Moleküle entdeckt und verschiedene Stadien der Sternengeburt detailliert untersucht - das ist die Bilanz des Observatoriums Sofia nach der ersten Serie von Wissenschaftsflügen mit dem Instrument Great .

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.05.2012
Kein Kabelsalat im Gehirn
Kein Kabelsalat im Gehirn
Das Gehirn nutzt keine zufälligen, sondern vermutlich selbstorganisierte Netzwerke zur visuellen Informationsverarbeitung Unser Gehirn ist eine rätselhafte Rechenmaschine. Milliarden von Nervenzellen sind darin so verschaltet, dass sie Information vergleichbar effizient ablegen, wie Bücher in einer gut sortierten Bibliothek geordnet werden.

Biowissenschaften - Gesundheit - 10.05.2012
Das Proteom aktiver Nervenzellen
Das Proteom aktiver Nervenzellen
Max-Planck-Forscher entwickeln eine Technik, mit der sie neue Proteine in unterschiedlichen Zelltypen des Mäusegehirns identifizieren können Das Gehirn besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Typen von Nervenund Gliazellen. Da sie alle das gleiche Erbgut besitzen, muss diese Vielfalt auf den von ihnen gebildeten Proteinen beruhen.

Biowissenschaften - 09.05.2012
Selektion beeinflusst viele Gene für Übergewicht parallel
Selektion beeinflusst viele Gene für Übergewicht parallel
Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln Gene für eine komplexe Eigenschaft Organismen sind durch ihre individuellen Eigenschaften wie Körpergröße oder Körpergewicht unterschiedlich gut an ihre Umwelt angepasst. Solche komplexen Eigenschaften werden in der Regel von einer Kombination vieler verschiedener Gene festgelegt.

Umwelt - Geowissenschaften - 04.05.2012
Warum das Meereis im Norden schmilzt und im Süden wächst
Warum das Meereis im Norden schmilzt und im Süden wächst
Geophys. Res. Lett. VOL. L08502, 6 PP., 2012, doi:10.1029/2012GL051094 Das arktische Meereis ist in den vergangenen Jahren sehr schnell zurückgegangen, und Schuld daran ist eindeutig der Mensch. Das belegen Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie mit einer Analyse von Messdaten, die Schwankungen des Meereises seit den 1950er-Jahren dokumentieren.

Biowissenschaften - 04.05.2012
Nährstoffangebot nach Algenblüte bestimmt die Abfolge der Bakterienpopulation
Max-Planck-Forscher finden Erklärung für das Plankton-Paradox Algenblütenkönnen die sommerlichen Badefreuden stark beeinträchtigen. In der Küstenzone gemäßigter Breiten wie der deutschen Bucht ist eine Frühjahrsalgenblüte jedoch kein Anzeichen übermäßigen Nährstoffeintrags, sondern vor allem Folge der intensiveren Sonneneinstrahlung im Frühjahr.

Umwelt - 04.05.2012
Mein Beitrag zur arktischen Eisschmelze
Mein Beitrag zur arktischen Eisschmelze
Messungen decken den Zusammenhang zwischen individuellem CO2-Ausstoß und dem Rückgang des arktischen Sommereises auf Für jede Tonne Kohlendioxid, die ein Mensch irgendwo auf unserer Erde freisetzt, schwindet das sommerliche Meereis in der Arktis um drei Quadratmeter. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Dirk Notz, Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Julienne Stroeve, Forscherin am US-Amerikanischen National Snow and Ice Data Center, in dieser Woche in der Zeitschrift Science veröffentlichen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 03.05.2012
Gliazellen versorgen Nervenfasern mit energiereichen Stoffwechselprodukten
Gliazellen geben Metabolite an Nervenzellen weiter Rund hundert Milliarden Nervenzellen im Gehirn des Menschen sorgen dafür, dass wir denken, fühlen und handeln können: Durch lange Nervenfasern, die sogenannten Axone, übertragen sie elektrische Impulse in weit entfernte Teile des Gehirns und des Körpers.

Gesundheit - Biowissenschaften - 03.05.2012
Nervenfasern regulieren ihre Energieversorgung durch Myelin
Nervenfasern regulieren ihre Energieversorgung durch Myelin
Gliazellen stellen Axonen genau die erforderliche Energiemenge zur Verfügung Die Nervenfasern unseres Nervensystems sind von einer mehrlagigen Membran umgeben, die die Fasern elektrisch isoliert. Diese Myelinschicht wird von Zellen produziert - sogenannten Oligodendrozyten. Forscher des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen haben zusammen mit Kollegen anderer Institute entdeckt, dass die Oligodendrozyten die Fortsätze der Nervenzellen, die Axone, nicht völlig von der Außenwelt abschirmen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 03.05.2012
Nervenfasern regulieren ihre Energieversorgung durch Myelin
Nervenfasern regulieren ihre Energieversorgung durch Myelin
Gliazellen stellen Axonen genau die erforderliche Energiemenge zur Verfügung Die Nervenfasern unseres Nervensystems sind von einer mehrlagigen Membran umgeben, die die Fasern elektrisch isoliert. Diese Myelinschicht wird von Zellen produziert - sogenannten Oligodendrozyten. Forscher des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin in Göttingen haben zusammen mit Kollegen anderer Institute entdeckt, dass die Oligodendrozyten die Fortsätze der Nervenzellen, die Axone, nicht völlig von der Außenwelt abschirmen.

Gesundheit - 02.05.2012
Ordnung im Chaos einer Zellmembran
Ordnung im Chaos einer Zellmembran
In Modellmembranen bilden sich in einem bislang unbekannten Mechanismus kristalline Bereiche Wie in Zellmembranen geordnete Strukturen entstehen, wird jetzt klarer. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Potsdam haben herausgefunden, wie sich komplexe Verbindungen aus Zucker und Fett - so genannte Glykolipide - in Rafts, das heißt in kleinen, hoch organisierten Domänen, in den Zellmembranen anordnen.

Biowissenschaften - 02.05.2012
Zellhülle ist ein molekularer Flickenteppich
Zellhülle ist ein molekularer Flickenteppich
Max-Planck-Forscher entschlüsseln Struktur der Zellhülle Sperrfrist bis: 02. CEST Als Schaltstelle zwischen Zelle und Umwelt erfüllt die Zellmembran eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt erstmals die molekulare Struktur der aus Fetten und Proteinen aufgebauten Grenzschicht  umfassend analysiert und eine präzise Ordnung nachgewiesen: Bei Hefezellen besteht die gesamte Membran aus sogenannten Domänen, die jeweils eine einzelne oder einige wenige Proteinsorten enthalten.

Gesundheit - 25.04.2012
Wissenschaftler wollen Lungentumore aushungern
Wissenschaftler wollen Lungentumore aushungern
Enzym reguliert Teilungsaktivität der Tumorzellen und das Wachstum von Blutgefäßen im Krebsgewebe Lungenkrebs ist weltweit für die meisten durch Krebs verursachten Todesfälle verantwortlich. Die gängigen Therapieverfahren führen in der Regel nicht zu einer langfristigen Heilung. Neben der Vermehrung der Tumorzellen steuert der Tumor das Wachstum von Blutgefäßen zur Versorgung der wachsenden Geschwulst mit Hilfe chemischer Signale.