Ordnung im Chaos einer Zellmembran

Modell einer Zellmembran mit eingelagerten Glykolipiden, genauer Glycosylphospha
Modell einer Zellmembran mit eingelagerten Glykolipiden, genauer Glycosylphosphatidylinositolen oder GPIs (links) sowie die Ausbildung eines Molekülgitters in einer Monoschicht an der Wasser-Luft Grenzfläche (rechts). [weniger]
In Modellmembranen bilden sich in einem bislang unbekannten Mechanismus kristalline Bereiche. Wie in Zellmembranen geordnete Strukturen entstehen, wird jetzt klarer. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Potsdam haben herausgefunden, wie sich komplexe Verbindungen aus Zucker und Fett - so genannte Glykolipide - in Rafts, das heißt in kleinen, hoch organisierten Domänen, in den Zellmembranen anordnen. Die Anordnung von Glykolipiden auf der Oberfläche von pflanzlichen und tierischen Zellmembranen reguliert viele zelluläre Prozesse. Kommt es dabei zu Fehlern, können Krankheiten wie etwa Alzheimer oder BSE entstehen. Modell einer Zellmembran mit eingelagerten Glykolipiden, genauer Glycosylphosphatidylinositolen oder GPIs (links) sowie die Ausbildung eines Molekülgitters in einer Monoschicht an der Wasser-Luft Grenzfläche (rechts). MPI für Kolloidund Grenzflächenforschung Lipide, also Fette und fettähnliche Substanzen, kommen überall im menschlichen Körper vor und sind deren wichtigster Energiespeicher und die entscheidenden Strukturkomponenten in Zellmembranen.
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