Das Proteom aktiver Nervenzellen

Eine genetisch veränderte Maus mit einem mutierten Methionyl-tRNA-Synthetase-Gen
Eine genetisch veränderte Maus mit einem mutierten Methionyl-tRNA-Synthetase-Gen in sogenannten CamK2a-positiven Zellen. Das Tier wurde mit einer nicht-natürlichen Aminosäure (ANL) gefüttert, die in diesen Zellen nur in neue Proteine eingebaut wird. Mittels sogenannter Click-Chemie werden neu synthetisierte Proteine zur Visualisierung oder Identifizierung markiert. [weniger]
Max-Planck-Forscher entwickeln eine Technik, mit der sie neue Proteine in unterschiedlichen Zelltypen des Mäusegehirns identifizieren können. Das Gehirn besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Typen von Nervenund Gliazellen. Da sie alle das gleiche Erbgut besitzen, muss diese Vielfalt auf den von ihnen gebildeten Proteinen beruhen. Für einen bestimmten Zelltyp konnte die Gesamtheit der Proteine - das sogenannte Proteom - bislang jedoch nicht bestimmt werden. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Hirnforschung und für Biophysik in Frankfurt haben nun neue Methoden entwickelt, mit denen sie Änderungen im Proteom in einem bestimmten Zelltyp erkennen können. Eine genetisch veränderte Maus mit einem mutierten Methionyl-tRNA-Synthetase-Gen in sogenannten CamK2a-positiven Zellen. Das Tier wurde mit einer nicht-natürlichen Aminosäure (ANL) gefüttert, die in diesen Zellen nur in neue Proteine eingebaut wird.
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