Aktualitäten 2020
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Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten
Der verlockende Duft süßer Früchte
Käferlarven denken mit Gehirn im Rohbau
Neues Ribozym aus dem Labor
Leistungstest für neuronale Schnittstellen
Intensive Landnutzung stört Wechselwirkungen in Ökosystemen
Die Ordnung des Lebens
Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft
Veränderte Blühphasen von Pflanzen durch geringere Insektendichte
Fische sparen im Schwarm Energie
Neues Standardwerkzeug für die Mikrobiologie
Teppich als Schutzschild: Membranprotein bewahrt Bakterien und Chloroplasten vor Stress
Tierexperimente: Forscher entwickeln neuen Versuchsaufbau für verbesserte Reproduzierbarkeit
Wie das Virus in die Zellen gelangt
Gemeinsame Schwachstellen von Coronaviren
Kleine RNA mit großer Rolle
Bakteriengift mit heilsamer Wirkung
Biowissenschaften
Ergebnisse 61 - 80 von 295.
Biowissenschaften - 29.10.2020

Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert. Sie konnten belegen, dass die 34. Jahre alte Frau rund 25 Prozent ihrer DNA von Westeurasiern geerbt hat.
Biowissenschaften - Umwelt - 29.10.2020

Neue Forschungsgruppe untersucht die Kommunikation zwischen Pflanzen und ihren Konsumenten An der Friedrich-Schiller-Universität wird ein neuer Forschungsbereich eingerichtet. Ab November 2020 leitet der Biologe Dr. Omer Nevo die Nachwuchsgruppe ,,Evolutionsökologie", die am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig ihren Sitz haben wird.
Biowissenschaften - 29.10.2020

Forscherteam der Universität Göttingen vergleicht Entwicklung von Käferund Insektengehirn Im menschlichen Gehirn sind hundert Milliarden Nervenzellen auf komplizierteste Weise miteinander verknüpft, und nur wenn diese Verschaltungen richtig angelegt sind, kann das Gehirn richtig funktionieren. Das ist bei Insekten nicht anders, auch wenn ihr Hirn -nur- aus Hunderttausend bis eine Million Nervenzellen besteht.
Biowissenschaften - Chemie - 28.10.2020

Der Evolution auf der Spur: Ein katalytisch aktives RNA-Molekül, das eine RNA gezielt mit einer Methylgruppe markiert über diese Entdeckung berichtet eine Würzburger Forschungsgruppe in ,,Nature". Enzyme ermöglichen biochemische Reaktionen, die von alleine nicht oder nur schwer ablaufen würden. In der Natur sind es meistens Proteine, die als Enzyme funktionieren.
Biowissenschaften - Gesundheit - 28.10.2020

Freiburger Forschende entwickeln Richtlinie zur einheitlichen Analyse von Elektroden Wie sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit neuronaler Elektroden messen und definieren, wenn es keinen einheitlichen Standard gibt? Die Freiburger Mikrosystemtechnikerin Dr. Maria Asplund hat zusammen mit Dr. Christian Böhler und Thomas Stieglitz sowie Luciano Fadiga und Dr. Stefano Carli vom Italian Institute
Umwelt - Biowissenschaften - 27.10.2020

<p><em><strong>Basiert auf einer Medienmitteilung der Universität Bern</strong></em></p> <p><strong>Eine hohe Intensität in der Landund Forstwirtschaft untergräbt die biologische Vielfalt und den Nutzen, den Menschen aus Ökosystemen ziehen können.
Biowissenschaften - Physik - 27.10.2020

Ein neues Modell, das die Organisation von Organismen beschreibt, könnte helfen, biologische Prozesse besser zu verstehen Auf den ersten Blick hat ein Wolfsrudel wenig mit Salatsauce zu tun. Doch ein Team um Ramin Golestanian, Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, hat nun ein Modell entwickelt, das eine Verbindung zwischen der Bewegung von Raubund Beutetieren sowie der Entmischung von Öl und Essig herstellt.
Umwelt - Biowissenschaften - 27.10.2020

EU-Projekt ,,FIThydro" untersucht Effekte von Wasserkraftwerken auf die Umwelt In dem europaweiten Projekt ,,FIThydro" unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forscherinnen und Forscher in Zusammenarbeit mit Industriepartnern bestehende Wasserkraftwerke untersucht. Diese Ergebnisse nutzten sie, um neue Methoden und Technologien zu entwickeln.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.10.2020

Basiert auf einer Medienmitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena Leipzig/Jena. Die Blumen auf der Wiese blühen in voller Pracht; aber weit und breit ist keine einzige Biene zu sehen. Was heute noch unwahrscheinlich klingt, könnte in Zukunft durchaus häufig vorkommen. Denn, so hat eine Forschungsgruppe der Universität Jena und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) herausgefunden, Insekten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Biodiversität und Blühphasen von Pflanzen.
Biowissenschaften - Umwelt - 26.10.2020

Fische in Schwärmen schwimmen auf eindrucksvolle Art und Weise synchron. Dennoch haben Jahrhunderte der Forschung eine grundlegende Frage nicht beantworten können: Sparen Fische durch das Schwimmen im Schwarm Energie? Nun liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Konstanzer Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie, der Universität Konstanz und der Universität Peking die Antwort, die seit langem vermutet, aber nie schlüssig durch Experimente belegt wurde: Ja.
Biowissenschaften - Chemie - 23.10.2020
Wie ,,Proteinfabriken" reifen
Ribosomen sind kleine ,,Fabriken", in denen Proteine nach den Bauplänen des Erbguts zusammengesetzt werden. Die Reifung der Ribosomen, von denen sich bis zu einer Million in jeder menschlichen Zelle befinden, ist ein komplizierter und vielschichtiger Vorgang.
Biowissenschaften - Chemie - 23.10.2020

Land Thüringen fördert neues System zur Raman-Spektroskopie an der Universität Jena Zu erfahren, was passiert, wenn Mikroorganismen untereinander oder mit höher entwickelten Lebewesen interagieren, kann für Menschen sehr wertvoll sein. Bakterien beispielsweise produzieren bei solchen Prozessen häufig Substanzen, die möglicherweise die Grundlage für neue Arzneiwirkstoffe oder Antibiotika liefern.
Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 22.10.2020

IM30 löst bei Stress seine komplexe Ringstruktur auf und entfaltet sich als schützender Teppich auf der Membranoberfläche - Oberflächenstruktur erstmals beobachtet Stress ist auf allen Ebenen zu finden und selbst Bakterien und Pflanzenzellen müssen sich dagegen zur Wehr setzen. Sie erzeugen dann vermehrt bestimmte Proteine, aber wie die Abwehr genau funktioniert, ist oft noch unbekannt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 21.10.2020
Bei pflanzlichen und tierischen Immunsystemen gehen die Ähnlichkeiten über das Erkennen hinaus
Der Forscher Takaki Maekawa von der Universität zu Köln und seine Kollegen haben entdeckt, dass Pflanzen unabhängig voneinander eine Familie von Immunproteinen entwickelt haben, die denjenigen von Tieren auffallend ähnlich sind Obwohl sie sich in Bezug auf ihre Physiologie, ihren Lebensraum und ihre Ernährungsbedürfnisse grundlegend unterscheiden, sind Pflanzen und Tiere mit einem gemeinsamen existenziellen Problem konfrontiert: Wie können sie sich angesichts der ständigen Exposition gegenüber schädlichen Mikroorganismen in Sicherheit bringen?
Biowissenschaften - 21.10.2020

Studienergebnisse in der Forschung müssen präzise und wiederholbar sein. Wissenschaftler führen deshalb ihre Versuche unter strikt standardisierten Laborbedingungen durch. Trotz der hohen Standards lassen sich in der Praxis Ergebnisse aus einzelnen Studien nicht immer reproduzieren. Besonders wenn Tiere für Forschungszwecke eingesetzt werden und die Originalstudie nicht wiederholbar ist, wirft dies jedoch ethische Fragen auf.
Biowissenschaften - Gesundheit - 20.10.2020

Coronavirus: Neuropilin-1 könnte Türöffner ins Zellinnere sein Das Protein Neuropilin-1 erleichtert den Eintritt von SARS-CoV-2 ins Innere der Zellen. Dies hat ein Forschungsteam unter Beteiligung von Mikael Simons von der Technischen Universität München (TUM) mit einer im Fachjournal ,,Science" erschienenen Publikation gezeigt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 19.10.2020
Von flauschig bis wertvoll: Wie das Gehirn Objekte erkennt
Um einen Stuhl oder einen Hund als solchen zu erkennen, zerlegt das Gehirn ein Objekt in einzelne Eigenschaften und setzt es anschließend wieder zusammen. Bislang war jedoch unklar, um welche Eigenschaften es sich dabei handelt. Forschende des Max-Planck-Instituts für Kognitionsund Neurowissenschaften in Leipzig haben diese nun identifiziert - von ,,bunt" und ,,flauschig" bis ,,wertvoll" - und stellen fest: Es sind lediglich 49 Merkmale, anhand derer wir beinahe jedes Ding erkennen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 15.10.2020

Internationale Studie mit Freiburger Beitrag kartiert molekulare Ziele für eine mögliche Therapie bei MERS, SARS-CoV1 und SARS-CoV2 Auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen COVID-19 deckt eine Gruppe von etwa 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern molekulare Vorgänge auf, mit denen die Coronaviren MERS, SARS-CoV1 und SARS-CoV2 die Wirtszelle manipulieren.
Biowissenschaften - Gesundheit - 15.10.2020

Die wichtigsten krankmachenden Faktoren des Magenkeims Helicobacter pylori werden zentral von einem kleinen RNA-Molekül reguliert. Und das ist nicht die einzige Überraschung, für die das Molekül gesorgt hat. Künstlerische Darstellung von menschlichen Magenzellen, die mit dem Bakterium Helicobacter pylori infiziert sind und die spezielle Hummingbird-Gestalt zeigen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 13.10.2020

Forschungsteam entdeckt, dass eine giftige Substanz aus Staphylococcus aureus die Geweberegeneration stimuliert Life Normalerweise gehören sie zu den harmlosen Mitbewohnern des menschlichen Körpers: Bakterien der Art Staphylococcus aureus kommen bei jedem Vierten millionenfach auf der Haut und den Schleimhäuten der oberen Atemwege vor, ohne dass die Personen davon etwas merken.