Doktorand Marcel Dahms (IPHT) erfasst Schwingungsspektren von Bakterien mit Raman-Spektroskop. Foto: Sven Döring, IPHT
Doktorand Marcel Dahms (IPHT) erfasst Schwingungsspektren von Bakterien mit Raman-Spektroskop. Foto: Sven Döring, IPHT - Land Thüringen fördert neues System zur Raman-Spektroskopie an der Universität Jena Zu erfahren, was passiert, wenn Mikroorganismen untereinander oder mit höher entwickelten Lebewesen interagieren, kann für Menschen sehr wertvoll sein. Bakterien beispielsweise produzieren bei solchen Prozessen häufig Substanzen, die möglicherweise die Grundlage für neue Arzneiwirkstoffe oder Antibiotika liefern. Um solche Prozesse beobachten zu können, nutzen Forscherinnen und Forscher moderne Bildgebungsverfahren - wie die Raman-Spektroskopie. Diese Untersuchungsmethode erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit Jahren an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, entwickeln sie weiter für verschiedene Disziplinen und integrieren sie in kommerzielle Anwendungen. Im Rahmen des Projektes ,,Untersuchung mikrobieller Interaktionen mithilfe von Raman-Spektroskopie" - kurz: ,,MICROVERSE-Raman" - wollen sie nun Mikrobiologinnen und Mikrobiologen ein Raman-Mikroskop zur Verfügung stellen, durch das diese die Methode flexibel in ihre Arbeiten einbeziehen können, um eine breiten Palette an möglichen biologischen Proben und Biomolekülen zu untersuchen. Das Land Thüringen unterstützt dieses Vorhaben mit 400.
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