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Siehe Text - Internationale Studie mit Freiburger Beitrag kartiert molekulare Ziele für eine mögliche Therapie bei MERS, SARS-CoV1 und SARS-CoV2 Auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen COVID-19 deckt eine Gruppe von etwa 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern molekulare Vorgänge auf, mit denen die Coronaviren MERS, SARS-CoV1 und SARS-CoV2 die Wirtszelle manipulieren. Die Forschenden aus sechs Ländern fanden 73 menschliche Eiweiße, mit denen Bestandteile aller drei Virenarten Bindungen eingehen und so das Überleben von infizierten Zellen in Kultur beeinflussen. ,,Dieser systemische Atlas bietet eine hervorragende Plattform für weitere Arbeiten, um das Infektionsvorgehen von SARS-CoV2 und weiteren Coronaviren in den Zellen des Körpers zu verstehen", erklärt Robert Grosse, der am Exzellenzcluster CIBSS - Centre for Integrative Biological Signalling Studies der Universität Freiburg forscht und mit seinem Team an der Studie beteiligt ist. Sowohl MERS, SARS-CoV1 als auch SARS-CoV2 lösen bei Menschen schwere Atemwegserkrankungen aus. Die Freiburger Gruppe dokumentierte mit hochauflösenden Fluoreszenzmikroskopen, in welchem Bereich der Wirtszelle die Proteine, aus denen SARS-CoV2 besteht, während einer Infektion zu finden sind. Dies gelang ihnen für einen Großteil der Virenproteine. In der Studie, die im Fachmagazin ,,Science" erschienen ist, zeigt das interdisziplinäre Konsortium mögliche Angriffspunkte für Therapeutika auf und beschreibt einen Mechanismus, mit dem Coronaviren dem Immunsystem entfliehen können.
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