Aktualitäten 2020

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Biowissenschaften



Ergebnisse 161 - 180 von 295.


Umwelt - Biowissenschaften - 29.07.2020
Rückgang der Artenvielfalt durch Habitatverluste unterschätzt
Rückgang der Artenvielfalt durch Habitatverluste unterschätzt
Internationales Forschungsvorhaben zeigt Wege für realistischere Vorhersagen zur Biodiversität auf Mittlerweile ist es auch in der Politik angekommen: Um das Aussterben von Tieren und Pflanzen zu verringern, müssen deren Lebensräume geschützt und wiederhergestellt werden. Doch die entsprechenden politischen Maßnahmen stützen sich oft auf Vorhersagen durch ein einfaches theoretisches Modell, das beschreibt, wie sich die Artenzahl im Verhältnis zum vorhandenen Lebensraum verändert.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.07.2020
COVID-19-Forschung: Antivirale Strategie mit Doppelwirkung
COVID-19-Forschung: Antivirale Strategie mit Doppelwirkung
Frankfurter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifizieren mögliche Schwachstelle des SARS-CoV-2-Virus Wenn das SARS-CoV-2-Virus in menschliche Zellen eindringt, lässt es eigene Proteine durch die menschliche Wirtszelle herstellen. Eines dieser Virus-Proteine namens PLpro ist essenziell für die Vermehrung und schnelle Ausbreitung des Virus.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.07.2020
Innovatives Bildgebungsverfahren bei Patienten mit Bewegungsstörungen erstmals eingesetzt
Innovatives Bildgebungsverfahren bei Patienten mit Bewegungsstörungen erstmals eingesetzt
Internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung der Universitätsmedizin Leipzig testete erfolgreich neuen PET-Tracer Forscher der Nuklearmedizin und Neurologie der Universitätsmedizin Leipzig testeten erstmals erfolgreich das bildgebende Verfahren eines sogenannten tau-PET-Tracers bei der sehr seltenen Erkrankung des Gehirns namens progressive supranukleäre Blickparese.

Biowissenschaften - Chemie - 27.07.2020
Energie für die künstliche Zelle
Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg, des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung in Potsdam und der Martin-Luther-Universität in Halle haben einen weiteren Schritt hin zu einer synthetisch konstruierten Zelle gemacht. Sie haben mit einem in Bakterien vorkommenden Enzym in einer künstlichen Polymer-Membran einen Teil der Atmungskette zum Laufen gebracht.

Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 27.07.2020
Warum der Mais manchmal weit vom Stamm fällt
Warum der Mais manchmal weit vom Stamm fällt
Maispflanzen an den Klimawandel anpassen Erstmals entschlüsselten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das europäische Mais-Genom. Insbesondere für den Maisanbau in Gebieten mit geringer Ernte und für künftige Herausforderungen durch den Klimawandel könnten die Erkenntnisse des Forschungsteams um Klaus F.X. Mayer, Leiter der Arbeitsgruppe ,,Pflanzengenom und Systembiologie" am Helmholtz Zentrum München und Chris-Carolin Schön, Professorin für Pflanzenzüchtung an der Technischen Universität München, wertvoll werden.

Paläontologie - Biowissenschaften - 25.07.2020
Fossil: Falsche Zehenzahl führt auf falsche Fährte
Fossil: Falsche Zehenzahl führt auf falsche Fährte
Haben Sie sich jemals gefragt, warum unsere Hände fünf Finger haben? Und wie sieht das bei Amphibien aus? Sie haben normaler Weise nur vier. Bislang nahm man an, dass dies schon bei den frühen Vorfahren der heutigen Frösche und Lurche, den Temnospondyli, so war. Ein neuer Fund des krokodil-artigen Temnospondylen Metoposaurus krasiejowensis aus der späten Trias (etwa 225 Millionen Jahre alt) Polens zeigt jedoch fünf Mittelhandknochen und damit fünf Finger.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.07.2020
Neu entdeckter Gendefekt verursacht neurodegenerative Erkrankung mit breitem Symptomspektrum
Neu entdeckter Gendefekt verursacht neurodegenerative Erkrankung mit breitem Symptomspektrum
Internationales Forschungsteam klärt genetische Ursache einer spastischen Bewegungsstörung auf Unter der Leitung von Wissenschaftlern aus Jena, Tübingen und München konnte ein internationales Forscherteam Veränderungen im HPDL-Gen als Ursache für eine fortschreitende spastische Bewegungsstörung identifizieren.

Biowissenschaften - 23.07.2020
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Schmerz wird durch spezielle Nervenzellen übertragen, die aktiviert werden, wenn potenziell schädliche Einflüsse auf verschiedene Teile unseres Körpers treffen. Diese Nervenzellen verfügen über einen speziellen Ionenkanal, der eine Schlüsselrolle beim Auslösen des elektrischen Schmerzimpulses spielt, der an das Gehirn übertragen wird.

Biowissenschaften - Gesundheit - 23.07.2020
Chromosomale Erkrankungen besser erkennen
Chromosomale Erkrankungen besser erkennen
Brüche und Umlagerungen im Erbgut können zu schweren Erkrankungen führen, selbst wenn die Gene dabei intakt bleiben. Eine zuverlässige und genaue Diagnose solcher Defekte verspricht Hi-C, eine Methode zur Analyse der dreidimensionalen Struktur von Chromosomen, die derzeit in der Klinik noch nicht genutzt wird.

Biowissenschaften - 22.07.2020
Kalziumkanal-Untereinheiten spielen offenbar wichtige Rolle bei autistischen Störungen
Kalziumkanal-Untereinheiten spielen offenbar wichtige Rolle bei autistischen Störungen
Feinabstimmung von Untereinheiten der Kalziumkanäle ist für Balance von hemmenden und erregenden Nervenzellen entscheidend Die Kapazität unseres Gehirns für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen hängt wesentlich von den Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen ab. Hier spielen chemische Synapsen eine bedeutende Rolle, da sie die wichtigste Schnittstelle für die Übertragung von Informationen zwischen einzelnen Nervenzellen bilden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 21.07.2020
Die mitochondriale Verbindung: Warum Blutgefäße in Wunden und Tumoren zu sprießen beginnen
Ein Wissenschaftlerteam des CECAD-Exzellenzclusters der Universität zu Köln (CECAD - Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases) unter der Leitung von Hamid Kashkar hat herausgefunden, dass neue Aussprossungen von Blutgefäßen während der Entwicklung, der Wundheilung oder des Tumorwachstums durch zellulären Energiestoffwechsel mit Beteiligung von mitochondrialen Atmung, gesteuert werden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2020
Höhlenfische haben weniger Zellen des angeborenen Immunsystems
Höhlenfische haben weniger Zellen des angeborenen Immunsystems
Anpassung von Höhlenfischen an parasitenarme Umgebung kann Aufschluss über Autoimmunkrankheiten geben / Studie in -Nature Ecology & Evolution- Höhlenfische sind klein, leben an versteckten Orten und sind auf allen Kontinenten außer der Antarktis verbreitet. Sie haben aber noch eine andere Eigenschaft, die auf den ersten Blick überraschend erscheint: Sie können Forschern einiges über das Auftreten von Autoimmunkrankheiten beim Menschen verraten.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2020
Wie Abwehrzellen den Killermodus aktivieren
Wie Abwehrzellen den Killermodus aktivieren
Freiburger Forschende finden fehlendes Bindeglied in der Immunantwort Einem Schlüsselmotiv auf der Spur: Die T-Lymphozyten des Immunsystems sorgen dafür, dass infizierte Zellen oder Krebszellen zerstört werden. Dazu müssen sie die Gefahr erkennen: Als körperfremd wahrgenommene Moleküle - so genannte Antigene - binden an den T-Zellrezeptor an der Oberfläche.

Biowissenschaften - Physik - 20.07.2020
Ein winziges smartes Blatt angelt Proteine
Ein winziges smartes Blatt angelt Proteine
Schneller und einfacher zu hochaufgelösten dreidimensionalen elektronenmikroskopischen Bildern von Biomolekülen Light Eine Art Köder, um gezielt Proteinkomplexe aus Mischungen fi­schen zu können, hat ein interdisziplinäres Team aus Frankfurt/M. und Jena entwickelt. Dank dieses ,,Köders" ist das gewünschte Protein wesentlich schneller für die weitere Untersu­chung im Kryo-Elektronenmikroskop (Kryo-EM) verfügbar.

Biowissenschaften - Gesundheit - 20.07.2020
Die Gene hinter den Superkräften der Fledermäuse
Die Gene hinter den Superkräften der Fledermäuse
Fledermäuse können fliegen und sich mit Hilfe von Echoortung mühelos in völliger Dunkelheit orientieren; sie überleben tödliche Krankheiten und sind erstaunlich widerstandsfähig gegenüber dem Altern und Krebs. Forschende haben nun erstmals das Erbgut von Fledermäusen nahezu vollständig entschlüsselt, das für die einzigartige Anpassung und die Superkräfte dieser Tiere verantwortlich ist.

Chemie - Biowissenschaften - 17.07.2020
Forscher lösen langjähriges Rätsel der organischen Chemie
Forscher lösen langjähriges Rätsel der organischen Chemie
Sie kommen in der Natur vor, sind reaktionsfreudig und spielen bei vielen biologischen Prozessen eine Rolle: Polyene. Kein Wunder, dass Chemiker seit langem daran interessiert sind, diese organischen Verbindungen optimal zu konstruieren - nicht zuletzt, um sie eines Tages für biomedizinische Anwendungen nutzen zu können.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.07.2020
Ein chemischer Maßanzug für das Alzheimer-Medikament
Ein chemischer Maßanzug für das Alzheimer-Medikament
Forschungsteam aus Göttingen und Halle entwickelt neue Hemmstoffe für Enzyme Mit über 1,2 Millionen Betroffenen allein in Deutschland und weltweit über 50 Millionen Erkrankten stellt die Alzheimer-Krankheit, auch -Alzheimer Demenz- genannt, eine der größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 16.07.2020
Dominanz verringert den Einfluss in einer Gruppe
Von untergeordneten Männchen geführte Fischgruppen schneiden besser ab als Gruppen, die von dominanten und aggressiven Männchen geführt werden Das stärkste, größte und aggressivste Mitglied einer Gruppe ist meist dominant, trifft aber nicht unbedingt alle Entscheidungen. Eine neue Studie über das Verhalten von Fischen zeigt, dass dominante Individuen eine Gruppe zwar durch Gewalt beeinflussen können, passive Individuen eine Gruppe jedoch viel besser zu einem Konsens bringen können.

Umwelt - Biowissenschaften - 15.07.2020
Waldschäden haben auch ihr Gutes
Waldschäden haben auch ihr Gutes
Der Klimawandel sorgt weltweit für immense Waldschäden. Eine neue Studie von Ökologen der Universität Würzburg zeigt jetzt, dass dies nicht immer mit Nachteilen für die Artenvielfalt einhergehen muss. Das leuchtet selbst einem Laien sofort ein: Ein bunter, abwechslungsreicher Wald, in dem viele unterschiedliche Pflanzen wachsen, die zudem unterschiedlich hoch werden, bietet mehr Tierund Pflanzenarten den passenden Lebensraum als eine monotone Kolonie mit nur einer Baumsorte.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.07.2020
Überlebenszeit von Creutzfeldt-Jakob-Erkrankten vorhersagbar
Überlebenszeit von Creutzfeldt-Jakob-Erkrankten vorhersagbar
Die Medien sprachen von "Rinderwahn": Viele von denen, die heute 40 Jahre oder älter sind, können sich sicher gut erinnern an die Bilder von torkelnden und stolpernden Rindern. Die in den 1990er Jahren grassierende Tierseuche, auch bekannt als BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie), gilt heute als nahezu ausgerottet.