Osama Sabri Foto: Universitätsklinikum Leipzig
Osama Sabri Foto: Universitätsklinikum Leipzig Internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung der Universitätsmedizin Leipzig testete erfolgreich neuen PET-Tracer Forscher der Nuklearmedizin und Neurologie der Universitätsmedizin Leipzig testeten erstmals erfolgreich das bildgebende Verfahren eines sogenannten tau-PET-Tracers bei der sehr seltenen Erkrankung des Gehirns namens progressive supranukleäre Blickparese. Die krankhaften Eiweißablagerungen konnten nun schon zu Lebzeiten eines Patienten mittels spezieller tau-Protein-Positronen-Emissions-Tomografie (PET) im Gehirn nachgewiesen werden, was wiederum die sehr schwierige Diagnose erleichtert. Die neuen Erkenntnisse sind jetzt in der renommierten Zeitschrift JAMA Neurology veröffentlicht worden. Nur rund 12. Betroffene leiden in Deutschland an progressiver supranukleärer Blickparese, abgekürzt PSP, die aufgrund ihres Krankheitsbildes oftmals als Parkinsonerkrankung diagnostiziert wird. PSP ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die zu Problemen bei der automatischen Steuerung von Bewegungsabläufen wie beispielsweise der Augen, beim Schlucken und Sprechen oder auch beim Halten des Gleichgewichts führen kann. Der bisherige Goldstandard der Diagnostik ist der mikroskopische Nachweis von speziellen tau-Protein-Ablagerungen im Gehirn.
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