Kalziumkanal-Untereinheiten spielen offenbar wichtige Rolle bei autistischen Störungen

Auf Multielektroden Arrays (weiße Punkte) kultivierte neuronalen Netzwerke wurde
Auf Multielektroden Arrays (weiße Punkte) kultivierte neuronalen Netzwerke wurden in der Studie genutzt, um die synaptogenetische Funktion von ‘2’-Untereinheiten zu testen.
Auf Multielektroden Arrays (weiße Punkte) kultivierte neuronalen Netzwerke wurden in der Studie genutzt, um die synaptogenetische Funktion von '2'-Untereinheiten zu testen. Feinabstimmung von Untereinheiten der Kalziumkanäle ist für Balance von hemmenden und erregenden Nervenzellen entscheidend Die Kapazität unseres Gehirns für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen hängt wesentlich von den Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen ab. Hier spielen chemische Synapsen eine bedeutende Rolle, da sie die wichtigste Schnittstelle für die Übertragung von Informationen zwischen einzelnen Nervenzellen bilden. Störungen bei der Entstehung von Synapsen sind die Ursache vieler neurologischer Krankheiten wie zum Beispiel Autismus. Neurobiologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben neue Anhaltspunkte gefunden, dass spezifische Kalziumkanal-Untereinheiten wesentlich an der Entstehung von erregenden und hemmenden Synapsen beteiligt sind. '2'-Untereinheiten wirken unterschiedlich auf Neubildung von Synapsen. Bei der Autismus-Spektrum-Störung handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, die von Geburt an auftritt und sich später meist in Problemen beim sozialen Austausch und der Kommunikation zeigt.
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