Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg eröffnet
Kooperationspartner erhoffen sich schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in die Gesellschaft. In Anwesenheit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, wurde heute in Berlin feierlich das neue Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS) eröffnet. Das ZJS ist ein Kooperationsprojekt der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam, des Abraham Geiger Kollegs und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden fünf Jahren mit 6,9 Millionen Euro für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Forschung auf allen Gebieten der Jüdischen Studien unterstützt. Sitz des ZJS ist an der Humboldt-Universität zu Berlin in Mitte, Sophienstraße 22a, nahe dem Hackeschen Markt. Das ZJS ermöglicht den Ausbau der Vernetzung von trans- und interdisziplinären Ansätzen in Geschichte, Philosophie, Judaistik, Theologie, Literatur- und Musikwissenschaften, Kunstgeschichte und Antikengeschichte und unterstützt die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, der im Bereich der jüdischen Studien, des jüdisch-christlichen bzw. des islamisch-jüdisch-christlichen Austausches sowie der Museen- und Gedenkstättenarbeit tätig ist. Außerdem wird das Zentrum auch einen Beitrag zur akademischen Ausbildung von Rabbinern und Kantoren leisten.

