Prof. Dr. Frank Marcinkowski
Foto: WWU
Kommunikationswissenschaftler untersuchen die Darstellung und Wertung neuer Technologien. Fachleute, so die Bundesregierung, schätzen den weltweiten Umsatz mit Produkten der Nanotechnologie im Jahr 2015 auf über eine Billion Euro. Dabei kann über die Hälfte der Deutschen laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nichts mit den Begriffen Nanotechnologie und Nanomaterialien anfangen. Die Kommunikationswissenschaftler Frank Marcinkowski von der Universität Münster und sein Mannheimer Kollege Matthias Kohring haben nun als erste systematisch die deutsche Berichterstattung darüber untersucht. Ergebnis: Überwiegend wird sehr positiv über Nanotechnologie berichtet und stark auf den medizinischen und ökonomischen Nutzen abgestellt. Eine kritische Alternative zu dieser einseitigen Fortschrittsperspektive findet sich nur vereinzelt. Das BfR hat die ebenfalls die kommunikationswissenschaftliche Langzeitanalyse in Auftrag gegeben.
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