Versuchsanordnungen mit Populationen von jeweils fünf Tabakpflanzen, die entweder in Monokultur oder in verschiedenen Kombinationen und Anordnungen von Pflanzen mit unterschiedlich aktiven Abwehrgenen gepflanzt wurden. [weniger]
Unterschiedliche Eigenschaften innerhalb einer Art sichern deren Überleben und verbessern die Gesamtproduktivität eines Ökosystems. In der modernen, maschinengerechten Landwirtschaft überwiegen Monokulturen. Auf großen Flächen wird nur ein einziger Genotyp einer Nutzpflanzenart angebaut. Verwendet werden Züchtungen, die auf hohe Erträge optimiert sind und nicht selten nur noch wenige natürliche Pflanzenabwehrstoffe enthalten. Leider können großflächige Monokulturen mit identischen Pflanzen eine ökologische Wüste hinterlassen und das Ökosystem nachhaltig schädigen, insbesondere wenn flächendeckend Dünger und Pestizide verwendet werden müssen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena konnten in Freilandexperimenten mit Pflanzen der wilden Tabakart Nicotiana attenuata nachweisen, dass es ausreicht, in einzelnen Pflanzen die Aktivität bestimmter Abwehrgene zu verändern, um die Population zu schützen und die Vielfalt im gesamten Ökosystem zu beeinflussen. Versuchsanordnungen mit Populationen von jeweils fünf Tabakpflanzen, die entweder in Monokultur oder in verschiedenen Kombinationen und Anordnungen von Pflanzen mit unterschiedlich aktiven Abwehrgenen gepflanzt wurden.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.