Tübinger Wissenschaftler an EU-Milliardenprojekt beteiligt

Es soll ein Flaggschiff europäischer Spitzenforschung werden: Drei Tübinger Wissenschaftler sind an dem neuen Großforschungsprojekt ,,Human Brain Project" (HBP) beteiligt, das die EU im Rahmen ihres Programms ,,European Future and Emerging Technologies (FET) Flagship" mit einer Milliarde Euro fördert. Das HBP hatte sich erfolgreich gegen weitere Anträge durchgesetzt und ist auf zehn Jahre angelegt. Unter Koordination der Technischen Hochschule Lausanne tragen rund 250 Wissenschaftler aus 23 Ländern neurowissenschaftliche und biologische Daten zusammen. Ziel ist es, das gesamte bestehende Wissen über das menschliche Gehirn zusammenzufassen und dieses mit supercomputerbasierten Modellen zu simulieren. Dies könnte zu einem vertieften Verständnis der Funktionsweise des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen führen sowie zu neuen Computerund Robotertechnologien. Aus Tübingen sind Jan Born, Professor Martin Giese und Andreas Nieder an dem Projekt beteiligt - alle drei Forscher arbeiten sowohl an der Universität Tübingen als auch an ihrem Exzellenzcluster Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN), Professor Giese forscht zudem am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH). Die Arbeitsgruppe Jan Born (Lehrstuhl für Medizinische Psychologie; CIN) erforscht, wie Gedächtnis im Schlaf gebildet wird.
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