Dass Theologinnen und Theologen nicht nur aus den christlichen Kirchen, sondern in diesem Jahr auch aus dem Islam und Judentum den Herbert-Haag-Preis bekommen, ist eine Premiere. Die gleichnamige Stiftung möchte damit das interreligiöse Gespräch der drei Buchreligionen fördern und dazu ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Der Herbert-Haag-Preis, benannt nach dem katholischer Schweizer Theologen und Bibelwissenschaftler Herbert Haag (1915-2001), wird an Personen und Gruppen sowie für Publikationen, Tagungen und Recherchen vergeben. Die Herbert-Haag-Stiftung ,,Für Freiheit in der Kirche" wurde 1985 in Luzern gegründet. Stiftungszweck ist die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Kirche.