Fünf Jahre Nothilfen für Studierende - Jubiläumsprogramm am 4. Juni im Schlossgarten

"Wir wollten den Betroffenen so schnell und unkompliziert wie möglich helfen, damit niemand unverschuldet in Bedrängnis kommt", erläutert Anja Najda, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Universitätsförderung und Projektkoordinatorin des Krisenfonds. Das Nachfolgeprojekt des Corona-Notfonds wurde im November 2022 als dauerhafte Möglichkeit etabliert, unverschuldet in Not geratene Studierende finanziell zu entlasten. "Es wurde klar, dass das Problem mit dem Ende der Lockdowns nicht gelöst war", betont Anja Najda. "Die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation haben viele Studierende vor neue finanzielle Herausforderungen gestellt, die bis heute anhalten. Mit dem Krisenfonds können wir auch in diesen Fällen Hilfe anbieten."
In den ersten fünf Jahren spendeten Privatpersonen, Firmen und Stiftungen mehr als 1,2 Millionen Euro für den Hilfsfonds. Als Dank für dieses Engagement sind alle Spenderinnen und Spender des Krisenoder des Corona-Notfonds am 4. Juni ab 18 Uhr zum Pavillon in den Schlossgarten eingeladen. Unter dem Motto "Danke für fünf Jahre Nothilfen für Studierende" wird ein vielfältiges Programm geboten, für Musik sorgt das studentische Blechbläserensemble "Galaxy Brass", durch den Abend führt Alumnus Christoph Tiemann, der als Schauspieler, Kabarettist und Sprecher des Theaters "ex libris" bekannt ist. Mehrere Projektbeteiligte werden an diesem Abend über die Arbeit des Krisenfonds und die aktuelle Situation der Studierenden berichten - und selbstverständlich können auch Speisen und Getränke erworben werden. "Wir möchten mit den zahlreichen Spendern zu einem Thema ins Gespräch kommen, das uns alle verbindet. Gerade in diesen unsicheren Zeiten ist Solidarität mit der jungen Generation wichtiger denn je", betont Anja Najda. Erfreulicherweise verzichten alle Mitwirkenden zugunsten des Krisenfonds auf eine Gage.
Autor: Tim Zemlicka
Dieser Artikel stammt aus der Unizeitung wissen


