Sex, Art & Violence - Prävention ist möglich!
Neujahrs-Symposium mit MHH-Experten aus Rechtsund Sexualmedizin zum Thema häusliche und sexualisierte Gewalt am 11. Januar im Sprengel Museum / Besucher sind willkommen In Deutschland kommen pro Jahr über 130. Fälle von häuslicher Gewalt zur Anzeige. Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden im vergangenen Jahr mehr als 50. Fälle angezeigt. Studien lassen eine erschreckend hohe Dunkelziffer vermuten - laut WHO sind etwa eine Million Minderjährige in Deutschland von sexualisierter Gewalt betroffen. Die Betroffenen leiden häufig ein Leben lang unter den traumatischen Erlebnissen. Wie kommt es zu sexuellen Grenzverletzungen? Wie können sie langfristig verhindert werden? Wie kann der Zugang zu einer niederschwelligen Diagnostik und Versorgung sichergestellt werden? Das erste gemeinsame Neujahrs-Symposium des Instituts für Rechtsmedizin und der Abteilung Klinische Psychologie und Sexualmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) widmet sich dieser Thematik aus den unterschiedlichen Perspektiven von Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie.



