Das zukünftige Röntgenobservatorium ,,Athena" könnte Hinweise liefern auf die Fragen: Wie bildeten sich die großräumigen Strukturen im Universum? Wie wachsen Schwarze Löcher und wie beeinflussen sie ihre Umgebung?
Tübinger Wissenschaftler des Kepler Centers für Astround Teilchenphysik sind an ESA-Projekt zum Bau eines Observatoriums im Weltall beteiligt. Wissenschaftler der Universität Tübingen haben die Vorarbeit für die nächste Großmission der Europäischen Weltraumorganisation ESA geleistet: Das Milliardenprojekt soll auf einem Konzept basieren, an dessen Erarbeitung das Institut für Astronomie und Astrophysik (IAAT) im Kepler Center für Astround Teilchenphysik Tübingen wesentlich beteiligt war. ,,Das heiße und energetische Universum" wurde von der ESA aus 37 Themenvorschlägen ausgewählt. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus 20 Ländern und unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik in Garching (MPE) hatten die Tübinger Forscher um Professor Andrea Santangelo den Programmvorschlag erarbeitet. In den nächsten Jahren werden sie auch an der Entwicklung von Instrumenten für diese Mission beteiligt sein. Dem Konzept des Teams folgend will die ESA im Weltall das Röntgenobservatorium ,,Advanced Telescope for High-Energy Astrophysics" (Athena) aufbauen. Es soll weit in die Anfänge des Universums zurückblicken und die Strukturbildung der Materie nach dem Urknall erforschen - eines der Mysterien im Bereich der Kosmologie.
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