Die Sonne im Blick: Diese Aufnahme ist eine Überlagerung von zwei Bildern, aufgenommen mit dem Nuclear Spectroscopic Telescope im Röntgenbereich Array (NuSTAR, grün und blau) und dem Solar Dynamics Observatory im Ultraviolettbereich (SDO, rötlich). Hier wird Gas mit Temperaturen zwischen einer und drei Millionen Grad sichtbar. In der spektral zerlegten Röntgenstrahlung zeigen sich dominant die Emissionslinien 3C und 3D von Fe XVII sowie B und C von Fe XVI (Fotos: NASA/JPL-Caltech).
Daten von Weltraumteleskopen lassern sich zukünftig mit hohem Vertrauen in die zugrunde liegenden Atommodelle analysiern. Die Sonne im Blick: Diese Aufnahme ist eine Überlagerung von zwei Bildern, aufgenommen mit dem Nuclear Spectroscopic Telescope im Röntgenbereich Array (NuSTAR, grün und blau) und dem Solar Dynamics Observatory im Ultraviolettbereich (SDO, rötlich). Hier wird Gas mit Temperaturen zwischen einer und drei Millionen Grad sichtbar. In der spektral zerlegten Röntgenstrahlung zeigen sich dominant die Emissionslinien 3C und 3D von Fe XVII sowie B und C von Fe XVI (Fotos: NASA/JPL-Caltech). Sehr heißes Gas, wie es in der Korona der Sonne oder der nahen Umgebung Schwarzer Löcher existiert, sendet intensive Röntgenstrahlung aus. Sie verrät, welche physikalischen Bedingungen, wie Temperatur und Dichte, dort herrschen. Doch seit Jahrzehnten kämpfen die Forschenden mit einem Problem: Die im Labor gemessenen Intensitätsverhältnisse wichtiger Strahlungslinien von Eisen stimmen nicht mit den berechneten Überein, und damit herrscht auch Unklarheit über die aus den Röntgenspektren abgeleiteten Größen des Gases.
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