Ob beim Wandern, im Fernsehen oder in Freilichtmuseen: wenn Vergangenheit ,lebendig’ wird

Akteure auf dem ,Römerfest’ in Rottenburg a. N. 2011. (Foto: S. Samida)
Akteure auf dem ,Römerfest’ in Rottenburg a. N. 2011. (Foto: S. Samida)
Ein fachübergreifendes Forschungsprojekt zur ,,Living History" präsentiert erste Ergebnisse auf einem Expertenworkshop am 30. November 2012 in Tübingen. An dem Projekt sind Zeithistoriker, Archäologen und Empirische Kulturwissenschaftler der Universität Tübingen und des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam beteiligt. Sie untersuchen das körperliche und emotionale Nachvollziehen von Vergangenheit, wie es uns heute beispielsweise über Darsteller in Museen, in historischen Doku-Soaps im Fernsehen und beim Wandern auf historischen Wegen entgegentritt. Historische Themen und Darstellungen sind bei Zeitschriftenlesern, Fernsehzuschauern, Museumsbesuchern oder Touristen sehr beliebt. Seit den 1990er Jahren bemühen sich Freilichtmuseen und ganze Regionen, ihren Besuchern eindrucksvolle Geschichtserlebnisse zu bieten. Ob nun als TV-Dokumentation, ,Museumstheater' oder Themenwanderweg, all diese Formen der Darstellung und Aneignung von Vergangenheit lassen sich unter dem Begriff ,Living History' fassen. Diese Geschichtsbilder an den Schnittstellen von Archäologie und Öffentlichkeit sind bisher noch sehr wenig untersucht worden.
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