Neues Lernschema für neuronale Netzwerke

Nervennetze lernen zeitlich getrennte Reize miteinander zu verknüpfen. Blätterrascheln, das Knacken eines Astes - für eine Maus sind dies zunächst harmlose Sinneseindrücke. Nicht aber, wenn kurz darauf eine Katze aus dem Gebüsch stürzt - dann waren es Hinweise auf eine lebensbedrohliche Gefahr. Robert Gütig vom Max-Planck Institut für experimentelle Medizin in Göttingen hat nun herausgefunden, wie das Gehirn Sinneswahrnehmungen mit verzögert auftretenden Ereignissen verknüpfen kann. Dazu hat der Forscher ein Lernschema für ein Computermodell entwickelt. Die virtuellen Zellen können darin lernen, zwischen vielen unterschiedlichen Reizen zu unterscheiden, indem sie ihre Aktivität an die Häufigkeit der Hinweisreize anpassen. Das funktioniert auch dann, wenn zwischen Hinweisreiz und Ereignis eine zeitliche Lücke besteht.
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