Neue Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung: Wissenschaftler diskutieren innovative Methoden

01. Berlin - RWTH-Aachen Startseite > Einrichtungen > Verwaltung > Dezernat 3 - Presse und Öffentlichkeitsarbeit > Pressemitteilungen der RWTH > Neue Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung: Wissenschaftler diskutieren innovative Methoden Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Tumoren spezifische Veränderungen in ihrer Erbinformation aufweisen, die zur Früherkennung dieser Krebsarten genutzt werden können. "Tumorzellen geben kleinste Mengen von Erbinformation ins Blut ab", so Professor Edgar Dahl vom Institut für Pathologie am Universitätsklinikum Aachen. Spezifisch veränderte DNA-Methylierungsmuster aus dem Tumorgewebe ließen sich mittlerweile im Blut der Patienten durch sehr sensitive molekularbiologische Verfahren nachweisen. "Es wird weltweit daran geforscht, Krebsfrüherkennung anhand von einfachen Bluttests möglich zu machen", sagt der Molekularbiologe. Darüber hinaus seien auch Harn- oder Stuhlproben gut geeignet, beim Harnblasenkarzinom bzw. beim Dickdarmkarzinom spezifische DNA-Methylierungsmuster zu erkennen. Am 9. Oktober findet am Universitätsklinikum Aachen ein internationales Symposium statt, das sich mit der Erforschung und klinischen Nutzung von DNA-Methylierungsmustern beschäftigt.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience