Neue Juniorprofessur zur Kultur und Geschichte des östlichen Europa
Tübinger Antrag setzt sich in bundesweitem Wettbewerb durch. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat der Universität Tübingen eine Juniorprofessur 'für Kultur und Geschichte im östlichen Europa im 19. und 20.Jahrhundert' zugesagt. Im Rahmen einer Ausschreibung, bei der sich zwölf Interessenten bewarben, setzte sich der Tübinger Antrag durch. Beteiligt sind das vom baden-württembergischen Innenministerium getragene Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Dr. Mathias Beer), das Institut für Osteuropäischen Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen (Professor Klaus Gestwa) sowie das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen (Professor Reinhard Johler). Der Schwerpunkt der neuen Juniorprofessur liegt auf 'interethnischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Minderheiten in Südosteuropa'. Das Ziel der vom BKM ausgeschriebenen Professur ist es, innovative Forschungsschwerpunkte zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa unter besonderer Berücksichtigung der Wechselwirkungen mit den Nachbarvölkern an deutschen Universitäten zu schaffen.


