Museums-Sammlungen der Universität werden digitalisiert
MUT macht das MUT gemeinsam mit Studierenden wissenschaftliche Sammlungen Forschung, Lehre und Besuchern zugänglich - Tagung ,,Sichtbare Sammlungen" zieht erste Bilanz - Von antiken Skulpturen über zahnärztliche Instrumente aus dem 17.Jahrhundert bis zu astronomischen Teleskopen der Gegenwart: 45 wissenschaftliche Sammlungen nennt die Universität Tübingen ihr Eigen. Während einige Bestände durch Kustoden gepflegt werden und für Besucher gut zugänglich sind, lagern andere als ,,Cinderella Collections" versteckt in Kellerräumen. Das Museum der Universität Tübingen MUT hat mehr als 400. Euro Fördergelder für sein Projekt ,,MAM MUT" eingeworben: Innerhalb von drei Jahren sollen drei bedrohte Bestände der Universität inventarisiert und digitalisiert werden. Im Rahmen studentischer Praxisseminare werden sie erfasst und der Forschung erschlossen sowie in Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das seit Ende 2013 laufende Drittmittelprojekt ,,MAM MUT - Museale Aufarbeitung der Museumsbestände am MUT", gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, verfolgt zwei langfristige Ziele: Zum einen wird die Digitalisierung und Erschließung von Sammlungen der Universität mit Hilfe einer neuen zentralen Museumsdatenbank betrieben. Zum anderen können Studierende in den praxisorientierten Lehrprojekten museologisch ausgebildet werden.


