’Jede zusätzliche Tonne Kohlendioxid verstärkt den Klimawandel’

Sönke Zaehle, Max-Planck-Institut für Biogeochemie. © fotostudio arlene knipper
Sönke Zaehle, Max-Planck-Institut für Biogeochemie. © fotostudio arlene knipper
Sönke Zaehle, Max-Planck-Institut für Biogeochemie. © fotostudio arlene knipper - Interview mit Sönke Zaehle vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie zum sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarates Sönke Zaehle vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena hat sich für den Bericht des Weltklimarats unter anderem mit den globalen Kohlenstoffsenken beschäftigt. Außerdem erforscht er, wie wichtig die Methanund Lachgaskreisläufe für die Berechnung des verbleibenden Kohlenstoffbudgets sind, um den Klimawandel auf eine bestimmtes Niveau zu begrenzen. Herr Dr. Zaehle, was sind denn Ihrer Meinung nach die wichtigsten Erkenntnisse des neuen Berichts des Weltklimarates? Zaehle : Wir können jetzt klar sagen, dass die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen die Hauptursache für die vergangene und auch zukünftige Klimaerwärmung sind. Basierend auf einer deutlich verbesserten Datenlage wird in dem Bericht auch klar dargelegt, dass dieser menschliche Beitrag Extremwettereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Starkregenereignisse häufiger und stärker werden lässt. Der Bericht zeigt aber auch, dass sich Klimaschutz und bessere Luftqualität unter einen Hut bringen lassen, wenn wir den Ausstoß an Treibhausgasen schnell verringern und Maßnahmen zur Luftreinhaltung durchführen. Ozeane und Landökosysteme, zum Beispiel Moore und tropische Regenwälder werden immer als natürliche Kohlenstoffsenken bezeichnet.
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