Computersimulation von Gas (gelb), das in Richtung eines zentralen Schwarzen Lochs einströmt. Nach oben und nach unten ist jeweils ein durch Magnetfelder stark gebündelter Materiestrahl oder Jet mit Magnetfeldlinien zu sehen. [weniger]
Astronomen entdecken, dass Magnetfelder in der Umgebung dieser Massemonster der Schwerkraft ebenbürtig sein können. Schwarze Löcher dominieren ihre Umgebung durch ihre extrem hohe Schwerkraftwirkung. Im direkten Umfeld dieser Massemonster wirken unter anderem auch magnetische Kräfte, von denen man jedoch bisher annahm, dass sie im Vergleich zur Gravitation schwächer ausfallen. Ein Team aus Forschern des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie sowie dem US-amerikanischen Lawrence Berkeley National Laboratory hat nun herausgefunden, dass die magnetischen Kräfte in der Umgebung von Schwarzen Löchern die gleiche Stärke erreichen können wie die Schwerkraft. Computersimulation von Gas (gelb), das in Richtung eines zentralen Schwarzen Lochs einströmt. Nach oben und nach unten ist jeweils ein durch Magnetfelder stark gebündelter Materiestrahl oder Jet mit Magnetfeldlinien zu sehen. Viele Schwarze Löcher, die Materie mit unersättlichem Appetit verschlucken, spucken einen Bruchteil des interstellaren Gases in Form von zwei entgegengesetzt gerichteten, stark gebündelten Materiestrahlen (Jets) wieder ins All.
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