EUMETSAT Rat ernennt Philip Evans als nächsten Generaldirektor

Darmstadt, 2 Juli 2020 - Der Rat der europäischen operationellen Satelliten-Agentur für Wetter und Klima, EUMETSAT, hat Philip Evans als nächsten Generaldirektor der Organisation ernannt. Die Ernennung gilt für einen Zeitraum von 5 Jahren und beginnt am 1. Januar 2021.

Evans übernimmt die Führung für die aus 30 Mitgliedsstaaten bestehende Organisation von Alain Ratier, der Ende 2020 nach neuneinhalb Jahren sein Amt als Generaldirektor niederlegen wird.

Philip Evans kann auf eine höchst erfolgreiche Karriere beim UK Met Office zurückblicken, wo er strategische und operationelle Positionen im höheren Management innehatte. Darüber hinaus war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, nachdem er in den neunziger Jahren die Remote Sensing Instrumentation Gruppe geleitet hatte.

In seiner letzten Position beim Met Office als Chief Operating Officer war er für den kompletten operationellen Service und die Infrastruktur der Organisation zuständig und leitete ein Team von 700 Mitarbeitern. Des Weiteren saß er während der letzten zwei Jahre als Repräsentant des Vereinigten Königreichs im EUMETSAT Rat.

Zuletzt war er Director of Physics Programmes am UK Institute of Physics, wo er unter anderem für Diversität in Physik, Innovation und Bildung verantwortlich war.

"Ich habe EUMETSAT und die Arbeit, die die Organisation leistet seit vielen Jahren bewundert und empfinde es als großes Privileg, als nächster Generaldirektor ernannt worden zu sein.-, sagt Evans. -Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern der Organisation, um dazu beitragen zu können, die lange Erfolgsgeschichte von EUMETSAT fortzuführen und den Service, den wir unseren Stakeholdern und Nutzern bieten, weiter zu verbessern, um so einige der größten gesellschaftlichen Herausforderungen angehen zu können.-

Ratier sagte, er fühle sich geehrt und sei höchst erfreut, die Leitung von EUMETSAT an Phil Evans übergeben zu können.

-Er wird seine umfangreiche Erfahrung im strategischen und operationellen Management mitbringen und neue Energie, die für die Herausforderungen, denen sich EUMETSAT in den kommenden Jahren stellen muss, ausschlaggebend sein wird.-, sagte Ratier.

Über EUMETSAT

Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, mit derzeit 30 europäischen Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich).

EUMETSAT betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat-9, -10 und -11 über Europa und Afrika sowie Meteosat-8 über dem Indischen Ozean.

Außerdem betreibt EUMETSAT drei polarumlaufende Metop-Wettersatelliten als Bestandteil des Initial Joint Polar System (IJPS) zusammen mit der US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA).

EUMETSAT ist auch Partner in den von Europa und den USA gemeinschaftlich durchgeführten Jason-Missionen zur hochpräzisen Meeresspiegelmessung (Jason-3 und Jason-CS/Sentinel-6).

Die Daten und Produkte der operationellen EUMETSAT-Satelliten leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und zur Überwachung der Umwelt und des Klimawandels.

Die EU hat EUMETSAT damit betraut, in ihrem Auftrag die vier Sentinel-Missionen der Copernicus-Weltraumkomponente zur Beobachtung der Atmosphäre, des Ozeans und des Klimas zu betreiben. EUMETSAT führt diese Aufgaben in Zusammenarbeit mit der ESA durch und betreibt bereits die Sentinel-3-Meeresmission.

EUMETSAT arbeitet mit Betreibern von Erdbeobachtungssatelliten aus Europa sowie China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und den Vereinigten Staaten zusammen.

EUMETSAT-Pressestelle:
Tel: +49 6151 807 7320
Email: press@eumetsat.int www.eumetsat.int

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